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Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?

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Viel los

In Südafrika spielen die Fußballnationen der Welt den neuen Weltmeister aus. In Deutschland sucht man einen neuen Bundespräsidenten, in NRW eine neue Landesspitze. Im Golf von Mexiko fließen täglich viel zu viele Liter Öl ins Meer und verseuchen das ganze Umfeld. In Osteuropa räumt man die Schäden des Hochwassers weg und in Südfrankreich kämpft man gerade mit dem vielen Wasser. Es ist viel los in der Welt, viel mehr noch, als ich hier gerade darstelle.

Und was mache ich? Ich laufe nach wie vor jeden Tag meine Runde. Diese Woche ist kein langer Lauf dran, der war ja erst letzte Woche. Da habe ich mir sogar einen Zeckenbiss eingefangen. Das war für mich eine unangenehme Premiere. Ich habe seit dem doch etwas mehr Respekt vor dieser "Gefahr". Ein völlig unbefangenes Laufen in der Natur ist es derzeit nicht bei mir. Ich sehe mich vor, passe auf, dass ich keinen unnötigen Hautkontakt mit irgendwelchen Gräsern, Sträuchern und sonstigen Gewächsen habe. Ich möchte mich schließlich auch weiterhin täglich an meinen Läufen erfreuen.

Es wird wieder einmal klar, wie kostbar die Gesundheit und das tägliche Wohlbefinden doch sind. Wie schnell kann es damit kurz- oder sogar langfristig vorbei sein. So viele Unwegbarkeiten lauern an jeder Ecke, zu fast jedem Moment. Das tägliche Laufen über einen längeren Zeitraum hinweg ist Beleg einer glücklichen Zeit des fast unbeschwerten Wohlbefindens. Gleichzeitig wird man stärker, widerstandsfähiger, zäher, aber auch sensibler zu dem, was alles um einen herum passiert in der Natur und auch sonst so.  Die Zeit an sich bekommt eine andere Bedeutung. Sie scheint nur an einem vorbei zu rasen und es passiert jeden Tag so viel. Doch nichts destotrotz der tägliche Lauf passt nach wie vor in jeden einzelnen Tag, gibt ihm ein für mich alles andere als unbedeutendes Highlight, Zeit für Muße, für Pflege des Körpers und des Geistes, der inneren Balance und vor allem des Wohlbefindens.

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P
<br /> Liebe Kornelia,<br /> <br /> es ist schön beängstigend, wenn man sieht, was alles passiert. Aber am Schlimmsten ist das, was die Menschen verursachen - wie die Ölkatasthrophe. Das wird so große Auswirkungen haben, die wir<br /> vielleicht jetzt noch gar nicht ahnen. Das ganze Ökosystem dort kann kippen. Die Tiere tun mir dort so unendlich leid.<br /> Vor den Zecken habe ich auch Respekt, aber ich will es mir nicht nehmen lassen, auch mal durchs Gras zu laufen und die Natur zu erspüren... Bis jetzt ist es gut gegangen...<br /> Viele liebe Grüße<br /> Petra<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Petra,<br /> <br /> <br /> es ist passiert jeden Tag so viel auf dieser Welt an jeder Ecke zu jeder Sekunde. Wir sind nun ein kleines Teilchen davon. Und doch, was stellen die Menschen alles an? Die Ölkatastrophe ist<br /> wirklich schlimm. Die Folgen noch nicht absehbar. Keiner scheint zu wissen, wie man dieses Leck je wieder stopfen kann. Und dann versucht man den Schaden noch mit Geld zu bezahlen. Absurd!<br /> <br /> <br /> Da ist das Zeckenproblem so was von lapidar. Doch wenn man gerade mit konfrontiert wurde, sieht es doch anders aus. Schon komisch, wie sich alles verändert und Bedrohungen auf einmal da sind, die<br /> noch vor wenigen Jahren keine waren. Ich passe nun auf, dass ich nicht mit Grün in Hautkontakt komme, so sehr ich das auch mag. Habe gerade 10 Tage mit Antibiotika hinter mir. Das reicht. Hoffe,<br /> bei Dir geht es auch weiterhin gut.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
R
<br /> Bei uns besteht auch keine FSME-Gefahr. Das ist schon mal ein gutes Zeichen!<br /> Natürlich kann man die Augen nicht verschließen, soll man auch nicht. Aber manchmal wäre es besser, wenn die Informationsflut nicht so groß wäre. Ist auch viel Müll darunter und noch schlimmer, man<br /> wird manipuliert. Da muss man schon ganz schön filtern. Ja, Du hast recht.<br /> LG, Ramona<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> FSME-Gefahr besteht meines Wissens mehr im Süden Deutschlands. Stimmt, wir werden bombardiert mit jeder Menge Informationen. Ist gar nicht so einfach, alles zu filtern. Manches wird auch total<br /> aufgebauscht wie z. B. Schweinegrippe, anderes wieder unter dem Teppich gekehrt. Ich glaube, die Nachrichten, die uns täglich präsentiert werden, sind schon eine gewisse Politik. Wir werden<br /> tatsächlich manipuliert und haben kaum eine Chance, uns eine eigene Meinung zu bilden. Da mag ich jetzt gar nicht weiter drüber nachdenken.<br /> <br /> <br /> LG<br /> <br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br /> <br />
R
<br /> Hallo Kornelia,<br /> hast Du mal auf der Zeckenkarte nachgeschaut, ob die Zecken bei Euch FSME übertragen? Da sollte man sich vermutlich doch im Vorhinein impfen lassen. Aber bei Dir ist ja noch einmal alles gut<br /> gegangen! Es ist schon besser, aufzupassen und hohes Gras wie auch dichten Wald zu meiden. Leider. Das fällt einem wirklich schwer. Ich weiß. Ist aber sicherer.<br /> <br /> Ja, in der Welt passiert viel, dabei leider viel Negatives. Manchmal möchte man einfach nichts mehr davon wissen. Denn ändern können wir daran nichts. Wir können oft nur hilflos zuschauen. Das ist<br /> frustrierend. Da ist es mit dem Laufen schon anders, negative Gedanken verflüchtigen sich (in der Regel), Verspannungen lösen sich, wir können wieder Kräfte sammeln für die Dinge, die wir gestalten<br /> können. Klingt das jetzt sehr egoistisch? Ist eigentlich nicht so gemeint. :)<br /> Liebe Grüße<br /> Ramona<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Hallo Ramona,<br /> <br /> <br /> hier ist kein FSME-Gebiet. Im Moment fällt es mir nicht schwer, hohes Gras zu meiden. Ich glaube aber eher, dass ich mir die Zecke beim Fotografieren mitten im Kornfeld eingefangen habe. Aber ist<br /> ja noch mal gut gegangen.<br /> <br /> <br /> Ich möchte manchmal auch am liebsten die Augen verschließen vor vielen Dingen, die so in der Welt passieren. Wir können wirklich überhaupt nichts ändern. Ich finde es sehr wichtig, dass man beim<br /> Laufen auf andere Gedanken kommt. Durch die Medien werden wir immer wieder erinnert, was so in der Welt los ist. Doch unser eigenes Leben  ist mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Ich finde<br /> das nicht egoistisch. So, wie wir leben, ist das Laufen und seine "Nebenwirkungen" alles andere als unwichtig. Man muss sich nur die Menschen ansehen, die sich ihr Leben lang nicht bewegt haben<br /> und nur selten ein wenig spazieren gehen. Es hilft vor allem auch, dass wir nicht im Trübsal versinken.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br /> <br />
T
<br /> In der Welt ist viel los und nur wenig davon ist gut. Aber so ist das menschliche Leben. Aktuell wird nun gezweifelt, ob sie das Ölloch überhaupt schließen können. Wie dem auch sei, das ist die<br /> größte Katastrophe, die wir je verursacht haben. Und früher oder später werden wir das noch spüren. Die armen Tiere! Was wir über sie für Leid bringen, das bricht mir fast das Herz.<br /> <br /> Das unbedarfte Laufen kehrt bald zurück. Dann läßt die Vorsicht auch wieder nach. In Zukunft bleibst Du hoffentlich von diesen Viechern verschont. Ich hatte bisher immer Glück.<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> Marcus<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Die Ölkatastrophe ist eine von Menschen verursachte, im Gegensatz zu den Naturkatastrophen. Die Folgen sind jeder schlimmer und lang anhaltender als alles andere. Am schlimmsten trifft es die<br /> Meeresbewohner, die keine Chance haben, ihrem Schicksal zu entfliehen. Es ist eine Riesensauerei!<br /> <br /> <br /> Ich dachte bisher immer, hier gäbe es keine Zecken. Nun bin ich schlauer und werde mich vorsehen.<br /> <br /> <br /> Ich hoffe, Du bleibst weiter von diesen Parasiten verschont.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br /> <br />