Hatte heute noch einmal einen Arzttermin wegen des Fußes. Es gab wieder einmal eine Spritze in die Ferse. Außerdem ein Rezept für ein paar Einlagen, endlich. Meine Eltern haben erzählt, dass ich als kleines Kind schon mal Einlagen gebraucht habe. Auch in den 90er Jahren bin ich viele Jahre mit Einlagen gelaufen. Vielleicht ist es des Rätsels-Lösung? Muss ich wohl erst noch abwarten. Nächste Woche sind die Dinger fertig und dann werde ich ja sehen, was es bringt.
Bin heute wieder mit dem Auto zum Töpper gefahren und habe auf weichen Boden mein Pensum abgespult. Es ist derzeit aufgrund der Probleme mit dem Fuß kein unbeschwertes Laufen, obwohl ich heute keine Schmerzen hatte. Gestern kam noch ein pausenloser Regen dazu, der mich normalerweise nicht stört. Doch gestern hatte ich mich schon gefragt, was ich da mache, mit Fußproblem und im Regen, wo keiner freiwillig rausgeht. Vielleicht macht mir die triste Novemberzeit zu schaffen?
Manchmal überlege ich schon, vielleicht doch nicht jeden Tag zu laufen. Andererseits habe ich beim Stöbern auf verschiedenen Internetseiten mehrfach gelesen, dass eine Pause bei so einer Geschichte nicht wirklich ratsam ist. Sobald man wieder die Belastung hat, kommen auch die Beschwerden wieder. Also wird wohl ein reduziertes Programm, wie ich es momentan praktiziere, die bessere Lösung sein. Außerdem kommen sicher hoffentlich schon bald wieder bessere Zeiten, wo ich mich wahnsinnig ärgern würde, wenn ich jetzt einfach so aufgebe. Ich denke, es ist normal, in so einer Zeit, wie ich sie gerade habe, auch mal negative Gedanken zum Laufen zu haben. Laufen kann sehr schön sein, ganz bestimmt und ich bin sicher, es bald auch wieder so zu sehen. Also will ich es nun weiter aushalten.