Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Urlaubszeit heißt auch, dass ich mehr Zeit für meine beiden kleinen Freunde habe.
Ich weiß ja nicht, was sie machen, wenn ich nicht Zuhause bin, sondern z. B. meiner Arbeit nachgehe. Doch habe ich schon das Gefühl, dass sie aufblühen, wenn ich mehr Zuhause bin. Vor allem, wenn ich im gleichen Zimmer bin, ist das so. Oft stelle ich mich vor sie und rede mit ihnen. Sie fliegen gerne auf meinen Kopf und schnattern vor sich hin. Doch selbst wenn ich nur dasitze, sie beobachte oder lese oder sonst was mache, schnattern sie zufrieden vor sich hin. Es ist immer schön zu sehen, wie wohl sie sich dabei fühlen. Wenn ich in der Zeitung blättere, dann werden immer wieder Versuche gestartet, dort zu landen. Leider trauen sie sich das nur sehr selten und wenn, dann sind sie nur ganz kurz da und viel zu schnell wieder weg. Esse ich etwas, gehen sie an ihren Futternapf und machen es mir gleich, räume ich auf, putzen sie ihr Gefieder, schließe ich die Augen, um zu schlafen, machen sie es mir gleich. Wenn ich telefoniere, erzählen sie lautstark mit. Häufig kommt am anderen Ende des Telefons ein entsprechender Kommentar. Ich muss dann jedesmal grinsen. Gehe ich jedoch in ein anderes Zimmer, wird sich lautstark beschwert.
Ihnen ist es egal, ob ich reich bin oder arm und ob ich schön bin oder häßlich. Sie zeigen mir immer wieder, dass sie meine Gegenwart doch sehr zu schätzen wissen, echte Freunde eben.