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Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?

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In Gedanken

Ich habe beschlossen, nun immer von Zuhause aus loszulaufen. Der erste und damit auch letzte Kilometer ist aufgrund der sehr belebten Straße, an der ich dann langlaufe, unangenehm. Doch mit dem Auto ist es auch nicht wirklich besser.
So lief ich heute von Zuhause zum See, einmal drum herum und wieder zurück. Es regnete davor und auch danach, nur während meines Laufes nicht. Es war auf jeden Fall ein leichter, lockerer Lauf,  bei dem ich mich sehr wohl gefühlt habe. Meine Gedanken gingen mal wieder auf Reisen.
Gestern war der 20. Jahrestag des Mauerfalls. Wenn ich heute noch nach so vielen Jahren die beeindruckenden Bilder sehe von tanzenden Menschen auf der Mauer, von vor Glück weinenden Menschen, von so vielen anderen unglaublichen Bildern, mir läuft jedesmal noch eine Schauer über den Rücken. Der Niederrhein liegt ein ganzes Stück weg von der innerdeutschen Grenze und doch fühlte ich mich diesem Ereignis unglaublich nahe. Ich war ein paar Mal zu Besuch in Berlin, ein kleiner Teil meiner Wurzeln stammt von dort, mein Opa ist dort aufgewachsen. Wie oft bin ich in jungen Jahren durch Berlin gegangen und häufig vor dieser blöden Mauer gelandet. Der Gang auf das Podest am Brandenburger Tor, wo man die Möglichkeit hatte, mal über diese Mauer zu sehen. Die wenigen Tagesbesuche in Ostberlin, das Überfahren der innerdeutschen Grenzen in Helmstedt und Berlin und eben die Erzählungen von meinem Opa. Ich habe keine Verwandten oder Bekannten in der ehemaligen DDR gehabt. Und doch hätte ich mich am liebsten ins Auto gesetzt, wäre nach Berlin gefahren, um mit all diesen Menschen mitfeiern zu können. Endlich war diese blöde Mauer gefallen, die Menschen konnten sich frei bewegen.
Heute, 20 Jahre danach ist sicher noch nicht alles so, wie es sein sollte. Doch es ist auch vieles Schönes geschehen. Die Welt hat sich verändert, der kalte Krieg ist vorbei. Mittlerweile habe ich ein paar Brieffreundschaften mit Menschen, die noch immer in der ehemaligen DDR wohnen. Das wäre zu DDR-Zeiten sicher nicht in dieser Form möglich gewesen. Auch so manche Internet und Forumsbekanntschaft wäre nicht möglich, würde es diese Mauer noch geben. Ich selber habe nichts dazu beigetragen, dass alles so gekommen ist, wie es ist, dass sich die Welt dermaßen zum Positiven verändert hat.  Ich habe einfach nur das Glück, in eben dieser Zeit leben zu dürfen und nicht beispielsweise ein paar Jahrzehnte zuvor, wo die Welt noch viel schlimmer aussah.
Der November ist für viele auch für mich manchmal recht trist und farblos. Doch mit diesen Bildern im Kopf fühlt sich der November doch gleich ganz anders an, viel lebendiger und bunter.
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I
<br /> Liebe Kornelia,<br /> Du machst mich glücklich, wenn Du in meinen Blog schaust, denn da ist für Dich mal wieder ein "Stöckchen".<br /> Viel Vergnügen damit.<br /> Liebe Grüße<br /> Erika<br /> <br /> <br />
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I
<br /> Hallo Kornelia,<br /> ich habe in der Zeit des Mauererfalls in Süddeutschland gelebt.<br /> Habe ich übrigens, von Dir inspiriert, geschrieben.<br /> Kannst Du gerne in meinem Blog lesen.<br /> Liebe Grüße<br /> Erika<br /> <br /> <br />
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M
<br /> Schöne Gedanken, Kornelia! Ein großer Teil meiner Familie mußte einst ihre Heimat verlassen, wo sie Jahrhunderte lang lebten und zogen in die „Reichsmitte“. Ein paar hier, ein paar dort. Später<br /> landeten durch Zufall dort die Russen, da die Amerikaner. Am Ende teilte eine alberne Mauer das Land. Ich kann das bis heute nicht verstehen. EIN Land durch eine Mauer teilen. Absurd. Aber,<br /> diese<br /> Mauer konnte trotz allem die Familie NIE wirklich trennen. Familienbande läßt sich nicht durch Mauern trennen.<br /> <br /> Eine traurige Zeit. Mögen die Menschen gelernt haben. Dubito, ergo sum!<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> Marcus<br /> <br /> <br />
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N
<br /> <br /> Es mussten sicher einst viele Familien ihre Heimat verlassen. Meine Großeltern berichteten davon. Wenn die Familie dann aber noch durch so eine völlig überflüssige und unsinnige Mauer getrennt<br /> wird, ist das voll daneben und brutal.<br /> Aber die Herzen der Menschen kann man nicht trennen und daran ist vielleicht auch die Mauer am Ende wieder gefallen. Ein Wiedersehen nach so vielen Jahren stelle ich mir gigantisch gut vor.<br /> <br /> <br /> Ich hoffe doch sehr, dass die Menschen ihre Lehren daraus gezogen haben und noch weiter ziehen.<br /> <br /> <br /> Freuen wir uns, dass wir dieses Kapitel hinter uns haben und nun in einem vereinten Land leben.<br /> Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend!<br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br /> <br />
I
<br /> Hallo Kornelia,<br /> Du hast mich vorhin inspiriert.<br /> Schnell habe ich aufgeschrieben, wie ich den Mauerfall erlebt habe.<br /> Als Kind nervte es mich übrigens dauernd, wenn ich mit dem Fahrrad im Wald dauernd an der Mauer endete.<br /> Ich wollte immer raus aus Berlin.<br /> Meine Liebe zu meiner Heimat habe ich erst vor einigen Jahren entdeckt. ;-)<br /> Liebe Grüße<br /> Erika<br /> <br /> <br />
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N
<br /> Hallo Erika,<br /> hast Du den Mauerfall in West- oder Ost-Berlin erlebt. Ich habe Berlin schon immer gemocht. Ich denke, ich werde sicher wieder mal dort hin fahren. Es gibt so vieles, was sich lohnt, anzusehen.<br /> Liebe Grüße<br /> Kornelia<br /> <br /> <br />
P
<br /> Hallo liebe Nela,<br /> <br /> ich habe den Mauerfall live in Berlin miterlebt. Es war eine spannende und sehr schöne Zeit. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, mitten in der deutschen Geschichte zu leben, die ja damals<br /> Gegenwart war. Und wirklich - es ist ein bewegendes Stück deutsche Geschichte geworden. Leider habe ich den 9. November "verschlafen" und erst am 10.09.morgens mitbekommen, was in der Nacht<br /> passiert war.<br /> Unser erster Ausflug nach Westberlin hat uns direkt auf den Kudamm geführt.<br /> Besonders beeindruckt war ich von dem Tempo, in dem diese Stadt wieder zusammengewachsen ist. Das alte U-Bahn-System war schon nach wenigen Wochen wieder funktionsfähig.<br /> Manchmal kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen - aber es ist schon 20 Jahre her...<br /> Liebe Grüße<br /> Petra<br /> <br /> <br />
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N
<br /> Hallo, liebe Petra,<br /> ich beneide Dich um dieses grandiose Erlebnis. Ich habe es "nur" am TV miterleben können. Aber immerhin, ich habe es miterlebt im eigenen Leben.<br /> Berlin wurde als erstes wieder aufgebaut. Es ist aus meiner Sicht zurecht die Hauptstadt unseres Staates geworden.<br /> Denke ich an dieses Ereignis zurück, bin ich jedesmal erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und was dazwischen alles passiert ist.<br /> Liebe Grüße<br /> Kornelia<br /> <br /> <br />