Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Anläßlich seines 50. Geburtstages hatte Frank zu einem Lauf im Eissendorfer Gelände (Hamburg) geladen. Schon vor vielen Monaten hatte ich hierfür meine Zusage gegeben, die ich auch einhalten wollte.
Ich begab mich letzte Woche Freitag endlich auf die Reise nach Hamburg.
Am Samstag sollte dann das gemeinsame Laufevent stattfinden. Von Hamburg-Innenstadt bis nach Hamburg-Eissendorf war der Weg für mich allerdings beschwerlicher, als ich es mir vorher vorstellen konnte. Die große fremde Stadt, in der ich vorher noch nie war, erschlug mich am ersten Tag ein wenig. So kam ich leider etwas verspätet an den Ort des Geschehens an. Die anderen liefen alle schon auf der ca. 2,8 km - Runde.
Als ich dann endlich auch loslief, stellte ich fest, wie schwer die Strecke doch war. Es ging reichlich rauf und runter so sehr, wie ich es in meiner Heimat nirgends vorfinde. An vielen Stellen konnte ich nur gehen statt laufen. Es war eisig kalt, aber immerhin trocken und auch ein wenig sonnig. Dennoch gelang es mir nicht, mich mit der schweren Strecke wirklich anzufreunden. So ging ich am Ende mehr als dass ich lief und auch das war viel weniger, als bei den Anderen.
Nach dem Laufen gab es noch eine kleine After-Run-Party bei Frank.
Als ich wieder im Hotel war, begab ich mich wie an jeden Abend in die Hotel-Lobby, wo man das Kommen und Gehen der Leute beobachten konnte.
An diesem Abend kam es dann von der mir so sehr herbeigesehnten Begegnung mit jemanden, den ich seit meiner Jugend sehr verehre und mag:
Die Begegnung mit Udo war echt toll und ein großes Erlebnis für mich.
Er nahm sich ein wenig Zeit für mich, ich bekam die Gelegenheit, ihm mein selbst erstelltes Video mit all meinen gemalten Udo-Bildern zu überreichen. Ich erzählte ihm noch ein wenig dazu. Er versprach, es mal "durch zu checken" und sich dann evtl. bei mir zu melden. Ich bin sehr gespannt, ob er dass tatsächlich machen wird. Ich würde mich jedenfalls riesig darüber freuen. Es wurde noch ein leider etwas verwackeltes Foto gemacht und dann war es schon wieder vorbei.
Es blieben mir noch ein paar Tage in Hamburg, wo ich mir die Stadt ansehen konnte. Vor allem der Hafen, aber auch die Reeperbahn und vieles andere gibt es da zu entdecken, was ich gerne gemacht habe.
Doch das alles überragende Erlebnis war zweifellos meine Begegnung mit Udo.