Die ersten Tage in 2010 liegen hinter uns. Ich bin selbstverständlich jeden Tag gelaufen.
Seit Sonntag liegt hier Schnee. Mittlerweile ist vor den meisten Häusern eine Laufgasse freigeschaufelt und auch die Rad- und Gehwege sehen entsprechend aus. Doch am Wegesrand liegt noch immer viel Schnee.
Komme ich an den See liegt auch dort noch sehr viel Schnee. Er ist mittlerweile von vielen Menschen platt getreten. Man kann ganz gut darauf laufen. Der See ist fast gänzlich zugefroren und mit Schnee bedeckt. Viele Menschen suchen dieses Naherholungsgebiet auf, vor allem viele mit kleinen Kindern. Sie ziehen sie häufig auf dem Schlitten hinter sich her. Jeder noch so kleine Hügel, von Brücken herab, jede noch so geringe Bodenerhebung wird zum Rodeln genutzt. Man hört oft Kinderlachen und Jauchzen. Die Menschen vergnügen sich im Schnee. Walker sehe ich nun gar nicht mehr, jedoch einige wenige andere Läufer. Ich laufe immer sehr langsam da lang und finde es dennoch recht anstrengend. Manchmal lege ich sogar eine kleine Gehpause ein.
Sehne mich schon danach, mal wieder locker und leicht und auch nicht ganz so dick gekleidet dort meines Weges lang zu laufen. Der weiße Winterzauber hat seinen Reiz, zweifellos. Dennoch hätte ich die Wahl, ich hätte lieber angenehmer zu laufende Bodenverhältnisse. Manchmal träume ich von einem Urlaub fern ab von allem an einem langen weißen Sandstrand am Meer.
Der Wetterdienst sagt für das kommende Wochenende neue ergiebige Schneefälle auch in den Niederungen voraus. Naja, der nächste Frühling wird sicher auch bald kommen.