Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Die letzten drei Tage war es hier richtig warm. Tagsüber kletterte das Thermometer weiter über die 20 Grad-Marke und es war ziemlich schwül dabei. Auch in der Nacht war es noch immer 18 Grad warm. Mir fiel das Laufen in dieser Zeit nicht so leicht.
Heute Nacht waren es dann nur noch 15 Grad. Ich machte mich mal wieder früh auf den Weg. Mal sehen, wie es sich heute anfühlt und wohin mein Weg mich führt.
Schon auf den ersten Schritten merkte ich, dass es wieder deutlich besser lief bei mir. Die Luft ist zwar immer noch sehr feucht. Man sieht überall Nebelschwaden mal dichter mal weniger dicht. Doch es fühlte sich für mich bedeutend angenehmer an.
Der Weg durch den Wald war fast noch duster, als ich durch lief. Der Tag wollte ja auch gerade erst beginnen. Trotzdem waren schon einige Menschen mit Hund, walkend oder laufend unterwegs. Es ist das letzte Wochenende in der Sommerzeit in diesem Jahr. Nächste Woche um diese Uhrzeit wird es schon bedeutend heller sein.
Es ist immer schön, wenn ich am See ankomme. Momentan erfreue ich mich besonders an der bunten Vielfalt des Laubes auf den Bäumen und Sträuchern.
Überall sieht man diese freundlichen Farben in gelb, ocker, Rötlich und noch viel grün. ich würde noch gerne viel öfter stehen bleiben und alles fotografisch festhalten. Es macht Spaß, das Alles zu sehen und täglich den natürlichen Werdegang zu verfolgen.
Etwas später bin ich in den Feldern, wo mich dicke Nebelschwaden empfangen. Teilweise sieht es gespenstisch aus und dann wieder wie aus dem Nichts steht man vor einem herrlich blühenden Senfsaat-Feld.
Auch hier habe ich wieder den Wunsch, noch viel öfter stehen zu bleiben und Fotos zu machen. Die Sonne, die nun allmählich immer höher steigt, zaubert alles in ein wunderbares Licht. Ich bleibe tatsächlich häufiger stehen, sehe mich um, weil alles so toll aussieht zwischen Nebelschwaden, blühenden Feldern, dem Sonnenlicht und wieder dichtem Nebel. Durch die feuchte Luft schwitze ich allerdings auch ziemlich heftig. Schweißperlen tropfen von mir herab.
Ich genieße meine Heimat und bin froh, dass ich jeden Tag laufe und dass ich dafür gerne früh aufstehe. Ich würde eine Menge verpassen sonst.
Meine Runde ist nicht ganz so groß heute. Schon bald bin ich wieder zurück am See. Mit positiven Gedanken im Kopf läuft es sich sehr gut.
Ich sehe diesen kleinen Bach, wo vereinzelt das Laub drauf schwimmt und Bäume sich drin spiegeln.
Auch hier bleibe ich mehrmals stehen und gucke mir alles genau an.
Am Ende komme ich zufrieden nach Hause und hatte wieder einmal sehr viel Spaß an meinem heutigen Lauf.