Bin heute die erste Runde um den See nach dem kleinen Debakel von Montag gelaufen. Es lief ganz gut. Muss aber wohl immer noch vorsichtig sein, damit die Verletzung nicht aufbricht. Aber das wird sich sicher bald wieder geben.
Die aktive Regeneration von der kleinen Verletzung war Neuland für mich. Geht man zum Arzt oder nicht, üblich ist mindestens eine Woche Laufabstinenz. Ich habe einen anderen Weg gewählt. Zum Einen haben mich die Berichte anderer Läufer dazu animiert, den täglichen Km-Umfang zwar zu reduzieren, jedoch nicht ganz zu stoppen. Zum Anderen habe ich selber gespürt, dass moderate Bewegung besser ist, als den ganzen Tag still zu halten. Ich spürte, wie es von Tag zu Tag besser wurde. was mir Mut machte. Wichtig ist dabei vor allem in sich hinein zu horchen und zu spüren, wann es besser ist, aufzuhören.
Der Mensch ist tatsächlich nicht zur Bewegungslosigkeit geboren, sondern viel mehr, um sich vor allem laufend zu bewegen. Da ich beruflich schon zum vielstündigen täglichen Sitzen am Schreibtisch und vor dem PC gezwungen bin, ist es offensichtlich genau richtig und auch wichtig zum Ausgleich meinem täglichen kleinen Lauf nachzukommen. Vielleicht habe ich die wöchentlichen Distanzen ein wenig übertrieben? Immerhin war die vorletzte Woche meine von der Gesamtdistanz her längste. Vielleicht war das zuviel? Oder war das Ganze einfach nur ein blöder Betriebsunfall? Wie dem auch sei. Ich werde künftig mehr darauf achten, dass ich nach einem längeren Lauf mehr auf kürzere danach setze.
Möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei den Menschen bedanken, die mich vor allem moralisch unterstützt haben. Es hat mir viel bedeutet und auch geholfen.