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Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?

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Es ist nicht zu glauben

Seit Sonntag laufe ich wieder meine Runde um den Töppersee. Ich stelle fest, dass die Zahl der Gänse bereits deutlich reduziert ist. Nach gut der Hälfte meiner Strecke sah ich dann zwei Mädchen, ca. 13 Jahre alt, die doch tatsächlich ein altes Brötchen an die verbliebenen Tiere verfütterten, unglaublich aber leider wahr. Ein Mann sagte bereits, sie sollten das lassen. Ich stoppte spontan meinen Lauf, hielt meine Uhr an und sprach auf die Mädchen ein. Ich sagte,sie sollten die Tiere nicht füttern, da dies nicht artgerecht sei und außerdem weitere Tiere anlocken würden, die dann unter Umständen von Jägern abgeknallt würden. Die Mutter, die abseits von den Mädchen stand und die ich bis dahin nicht wahrgenommen hatte, rief von weitem, ich möchte doch bitte ihre Tochter in Ruhe lassen. Die Tochter widerum schmiss gerade wieder einen neuen Krümmel vom Brötchen zu den Tieren. Ich sagte, sie solle das doch bitte lassen, da dies verboten sei usw..... Auch der Mann, den ich nicht kannte und andere Menschen mischten sich ein. Die Mutter kam und ging mit den beiden Mädchen weiter, vor allem weg von uns. An einem Gespräch war sie offentsichtlich nicht interessiert. Ich wußte mir keinen weiteren Rat mehr und setzte meinen Lauf fort.
Ob ich und die anderen Passanten mit unserem Reden Erfolg hatten oder der Rest vom Brötchen an anderer Stelle vom See verfüttert wurde, weiß ich nicht. Doch über das Gänse-Dilemma wurde in sämtlichen Zeitungen berichtet, auch in denen, die am Wochenende kostenfrei verteilt werden. Und doch gibt es unverbesserliche "Tierliebhaber", die alle Hinweisschilder und Zeitungsartikel nicht gelesen haben oder bewußt ignorieren. Das Alles ist für mich unglaublich aber leider tatsächlich wahr.
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M
Das Verhalten deutet schon daraufhin - Euer Engagement war höchst lobenswert, aber sinnlos. Die wollten nicht kapieren, worum es geht. Ich finde das zu traurig. Handeln ohne Denken, bzw. Nachdenken. Und dann wohl beleidigt flüchten. Das ist einfach unbegreiflich!<br /> <br /> Hat die Aktion seitens der Stadt zu keinem Imageschaden geführt? Durch die Presse etc.p.p.? Die können doch nicht machen, was sie wollen. Na ja, hier ist es nicht anders.<br /> <br /> Irgendwie fühlt man sich da machtlos - so geht es mir.
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N
<br /> Es gibt leider nur ein paar "Verrückte", die Leserbriefe schreiben und sich für die Vögel und die Natur einsetzen. Doch hört man sich im Bekannten- und Kollegenkreis um, finden gerade die, die nur<br /> selten an diesen Orten sind, die Aktion der Stadt gut. Schließlich hat die Stadt aufgrund massiver Bürgerbeschwerden vor allem von Eltern, deren Kinder auf dem Spielplatz spielen, reagiert.<br /> Imageschaden hat sie also wohl nicht zu befürchten.<br /> <br /> Es ist erschreckend, wie sehr sich die Menschen von dem Natürlichsten der Welt entfernt haben und immer weiter entfernen. Als Läufer empfindet man das genau umgekehrt, man fühlt sich der Natur viel<br /> näher, weil man sie täglich genießt, als Täglichläufer noch viel mehr.<br /> <br /> Ich fühle mich wirklich machtlos und es fällt mir schwer, das einfach so hinzunehmen. Doch ich fürchte Du hast recht, dass ich mit irgendwelchen Aktionen, gleich welcher Art, vermutlich nichts<br /> erreichen werde.<br /> <br /> <br />