Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Nun haben wir doch noch einmal richtig Sommer. Es ist hier sehr oft schwül und warm, immerhin über 25 Grad. Häufig gibt es in den Abend- und / oder Nachtstunden heftige Gewitter mit Starkregen, Sturm, Blitz und Donner. Am nächsten Morgen ist die Luft dann noch immer schwül warm.
Heute ist hier genau so ein Tag und eigentlich überhaupt nicht mein Laufwetter. Schon bei den ersten Laufschritten fühlt es sich so bleiern und schwer an. Irgendwie wollen die Beine gar nicht so recht laufen. Dennoch gibt es kein Zurück für mich.
Das erste Stück durch den Wald ist noch einigermaßen erträglich. Hier ist fast ausnahmslos alles im Schatten, den vielen großen Bäumen sei Dank. Doch dann folgt ein Stück vorbei an einem Feld. Sogleich schlägt mir die schwüle drückende Hitze entgegen. Doch ich laufe weiter, als machte es mir nichts.
Dann bin ich auch schon bald am See. Hier wechseln sich Sonne und Schatten immer wieder ab und es läuft doch einigermaßen. Das Grün steht noch immer voll im Saft. Klar, es hat ja auch genügend geregnet in den letzten Wochen. Die Wasservögel sieht man kaum noch. Ich weiß gar nicht, ob sie überhaupt noch alle da sind oder nicht. Dafür wird der See von vielen Menschen in Badekleidung umsäumt. Sie liegen da auf ihren Decken und Handtüchern. Hier und da steigen Rauchwolken vom bereits angezündeten Grill in die Höhe.
Heute wird es nur eine kleine verkürzte Runde geben. Nicht nur meine Beine, auch mein Atem geht mittlerweile recht schwer. Ist eben nicht mein Laufwetter. Dennoch laufe ich weiter, nur eben nicht so weit und auch wirklich sehr langsam. Aber ich laufe, jawoll!
Auf dem Rückweg höre ich von weit her dröhnende Musik. Naja, ist nun bald geschafft, das wirklich kleine Ründchen. Heute bin ich echt froh, dass es vorbei ist. Ist eben überhaupt nicht mein Laufwetter!
Sorry!