Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Das Laub auf den Wegen, wie es derzeit häufig zu finden ist, sieht schön aus. Es raschelt so geheimnisvoll, wenn man durchläuft. Es riecht so schön, man möchte diesen Duft immerzu tief in sich einsaugen.
Wenn dazu noch die Sonne scheint und es läuft wie auf Schienen, ist das fast perfekt.
Doch es hat auch seine Tücken. Man sieht nicht, was unter der dicken Laubschicht ist. Man sieht keine Steine, keine Stöcke, keine Pfützen, man sieht nur die vielen, bunten Blätter.
Genau das ist mir heute zum Verhängnis geworden. Ein dicker Ast hatte sich unter dem Laub versteckt. Ich war in meinem läuferischen Element, ahnte die Gefahr nicht und knickte zum dritten Mal in diesem Jahr mit dem linken Fuß fies um. Autsch!
Das Ende der Geschichte war, dass ich zwar versuchte, erneut loszulaufen, sogar mehrfach. Doch es tat einfach weh und ich spürte, dass das mit dem Kopf durch die Wand in dem Fall wohl nicht gut ist. Also brach ich meinen Lauf ab und ging nach Hause. Das verlief zumindest schmerzfrei.
Ist sicher keine große Sache, der Knöchel ist ein bißchen dick.
Bin gespannt, ob es sich morgen damit läuft oder eben nicht.
So hat der Herbst eben auch für uns Läufer seine Tücken.