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Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?

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Langsam wie eine Schnecke

Wenn ich laufe, laufe ich recht langsam. Die meisten anderen Läufer sind schneller als ich. Manchmal wäre ich auch gerne ein wenig schneller. Aber das geht eben nicht. Also laufe ich gemütlich tagtäglich mein eigenes Schneckentempo.

2012 0147

 

Auch wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, mache ich ähnliche Erfahrung. Fahre ich mit anderen gemeinsam eine Strecke, habe ich Mühe mitzukommen und würde statt dessen viel lieber  gemütlicher daher radeln.

 

Naja, bei mir läuft eben alles einen Tick langsamer ab als bei den meisten anderen.Ich kann es nicht wirklich ändern.

 

Doch wenn ich zumeist alleine unterwegs bin, ist das ziemlich egal. Ich laufe, wie es mir gefällt in meinem eigenen Wohlfühltempo. Mich beim Laufen wohlzufühlen, ist mir sehr wichtig und das Tempo  sekundär.

 

Ich genieße gerne die Ruhe und Einsamkeit beim Laufen, sehe mir meine Umgebung an und erfreue mich an der Vielzahl der schönen Dinge, die ich tagtäglich zu sehen bekomme.

 

In den Feldern z. B. sieht man derzeit häufig dieses schöne Bild:

2012 0145

 

Das leuchtende Gelb der blühenden Senfsaat erinnert ein wenig an den im Frühling / Frühsommer blühenden Raps.

Zwischendrin immer wieder große Wiesen mit Pferden drauf, an manchen Stellen auch Kühe.

 

Gerne bleibe ich hier stehen und mache ein Foto davon, um dann wieder weiter gemütlich meines Weges zu laufen.

 

So läuft halt jeder seines eigenen Weges, der eine schneller und der andere eben langsamer. Ob schneller oder langsamer ist doch eigentlich egal.

 

Nur wenn man halt gelegentlich doch mal zusammen läuft oder radelt spürt man den Unterschied. Immer müssen andere Rücksicht nehmen auf mich, weil ich eben nicht schneller kann. Selten fühle ich mich wohl dabei.

Aber sorry, ich kann eben nicht schneller.

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D
Kornelia, ich bin auch langsam. Aber mit Schnecken (gibt es hier reichlich) kann ich wenigstens mithalten. Würde ich nicht laufen, wäre ich noch langsamer, würde es allerdings nicht merken. Also<br /> mach Dir kein Kopf drüber; ist doch nicht wirklich wichtig.<br /> LG Dietmar
Antworten
K
<br /> <br /> Na, dann können wir uns ja die Hand reichen.<br /> <br /> <br /> Ist wirklich nicht wichtig, da hast Du recht. Nur manchmal hat man doch Begegnungen, die einen vorübergehend verunsichern.<br /> <br /> <br /> Schön, dass Du hier mal wieder vorbeisiehst.<br /> <br /> <br /> Liebe grüße<br /> <br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br /> <br />
T
Liebe Kornelia,<br /> <br /> wieso schreibst Du "sorry"? Du läufst in DEINEM Tempo, DEINER Geschwindigkeit und fühlst DICH wohl dabei. Ende. Mehr gäbe es nicht zu sagen. Warum solltest Du auf andere achten oder Dich gar<br /> entschuldigen? Wenn andere schneller laufen, sollen sie doch. Das ist doch total uninteressant. Ich laufe derzeit in der Regel 14 Kilometer pro Tag. Andere laufen 50 Kilometer. Und? Das<br /> interessiert mich gar nicht. Wieso auch?<br /> <br /> Tue nur das, was Dir gut tut - alles andere ist bedeutungslos.<br /> <br /> In diesem Sinn, viel Freude beim Laufen, irrelevant wie schnell oder langsam.<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> Marcus
Antworten
K
<br /> <br /> Lieber Marcus,<br /> <br /> <br /> normalerweise halte ich es auch so. Nur manchmal fühlt man sich in Gemeinschaft mit Anderen eben mitgezogen und ärgert sich darüber. Ich habe mir daher auf diesem Wege ein wenig Luft gemacht.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br /> <br />
P
Liebe Kornelia,<br /> <br /> ich kann dir das sehr gut nachfühlen, da es mir doch ähnlich ergeht. Aber es kann nun mal nicht jeder "schnell"... Wer definiert überhaupt "schnell"? Wer sagt, was gut ist und was nicht? Die<br /> Weltrekordler? Die Überehrgeizigen? Die Nichtläufer und Couchpotatoes?<br /> Du siehts vielleicht schon an der Fragestellung, daß du Antworten bekommen würdest, die unterschiedlicher nicht sein könnten.<br /> Mach einfach Dein Ding und hör einfach auf, dich mit anderen zu vergleichen - auch wenn das manchmal schwer ist,besonders wenn man in der Gruppe läuft oder radelt. Normalerweise sollte es wirklich<br /> so sein, daß dann der Langsamste das Tempo bestimmt. Das funktioniert leider nicht immer, auch wenn man es vorher klar abspricht. Solche Art von "Lauftreffs" würde ich dann meiden. Ich kenne das<br /> Gefühl nur zu gut, für andere die "Bremse" zu sein. Andererseits macht es auch keinen Spaß, mit jemanden zusammenzulaufen, der einem mit jeden Schritt spüren läßt, daß er eigentlich schneller<br /> könnte...<br /> Aber wenn man läuft, um Freude zu haben, die Natur zu genießen - dann finde ich es ohnehin am Besten, allein im eigenen Wohlfühltempo zu laufen... und dabei zu träumen... und die Natur zu<br /> genießen...und mal stehen zubleiben, um ein schönes Foto zu machen...<br /> Diese Philosophie kann ein Tempoläufer (für den vielleicht ein 5 Stundenläufer kein Marathonläufer mehr ist) wahrscheinlich nicht so einfach verstehen oder nachvollziehen. Muß er auch nicht.<br /> Jeder kann sein eigenes Ding machen. Und wenn es mal passt, dann laufe zusammen mit Freunden und wenn es nicht passt, dann laufe allein und genieße es.<br /> Du brauchst dich für deine Art zu laufen weder entschuldigen, noch zu verteidigen. Im Gegenteil:<br /> Ich jedenfalls würde mich sehr freuen, wenn wir beide mal wieder die Gelegenheit hätten,gemeinsam einen schönen Lauf durch die Natur zu machen.<br /> <br /> Viele liebe Grüße<br /> <br /> Petra
Antworten
K
<br /> <br /> Man könnte auch sagen, dass jeder, der nach "höhere, weiter, schneller usw." strebt, früher oder später seinen Meister finden wird. Das alleine zeigt schon, wie unsinnig es ist, sich mit anderen<br /> vergleichen zu wollen. Auf das, was Andere können oder auch nicht, habe ich eh keinen Einfluß.<br /> <br /> <br /> Und doch beschäftigt es einen, wenn scheinbar Untrainierte einen in bestimmten Situationen zeigen, was sie können und Du nicht. Im Normalfall stehe ich da drüber. Aber manchmal eben auch<br /> nicht.Das gehört zu mir - als ewiger Zweiflerin an mir selber - wohl dazu.<br /> <br /> <br /> Nein, ich will mich auch nicht wirklich entschuldigen. Doch will ich mit dem, was mich beschäftigt nicht zurückhalten, nur weil es gerade mal nicht ganz so positiv ist. Nur wenn ich mit meinen<br /> gelegentlichen Zweifel ehrlich umgehe, kann ich da am Ende wirklich drüber stehen.<br /> <br /> <br /> Ich würde mich in jedem Fall auch sehr freuen, wenn wir Beide mal wieder die Gelegenheit hätten, gemeinsam laufend die Freude an der Natur zu teilen.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br /> <br />
U
Liebe Kornelia,<br /> <br /> du musst dich für nichts bei niemandem entschuldigen, du läufst dein Tempo, andere laufen schneller, wieder andere laufen gar nicht.<br /> <br /> Das ist ja das Schöne daran, laufen kann (fast) jeder, der eine läuft,<br /> um schneller zu werden, der andere läuft länger und immer länger, der dritte läuft wenig, der vierte läuft viel, der andere läuft jeden Tag, der nächste einmal die Woche - was gibt es Besseres, als<br /> seinen Neigungen nach das zu tun, was einem Spaß macht - das trifft auch aufs Radfahren zu.<br /> <br /> Jeder nach seinem Geschmack - genieße jeden Kilometer - und das tun wir auch !!<br /> <br /> Sonnige Grüße von der Ostsee, fragt immer wieder nach dir - komisch !!
Antworten
K
<br /> <br /> Es gibt Momente, da hat man schon das Gefühl, man muss sich entschuldigen, dass man nicht anders kann als ziemlich langsam Dann macht das Laufen oder auch Radeln nicht wirklich Spaß.<br /> <br /> <br /> Heute aber habe ich meinen gemütlichen Lauf wieder sehr genossen.<br /> <br /> <br /> Nur die Ostsee muss noch fast ein Jahr auf mich warten. Schade eigentlich, oder?<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Kornelia<br /> <br /> <br /> <br />