Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Ich laufe gerne nach der Arbeit. Man kann dabei wunderbar entspannen, Stress, Lärm und Hektik der Großstadt von sich abfallen lassen und statt dessen die Natur genießen.
Der ganze Körper wird komplett ganz anders durchblutet als wenn man nicht läuft. Wenn es draußen kalt ist, merkt man schon nach wenigen Minuten, wie gut das Laufen da draußen tut. Es dauert nicht lange, dann ist einem so warm, dass man zu schwitzen anfängt. Richtig kalt ist mir selten, wenn ich laufe. Nur zu Beginn meiner Läufe im Winter ist es oft ein wenig fröstelig.
Auch wenn es regnet ist das so oder wenn es schneit. Dann läuft man ein bis zwei Kilometer und schon fühlt man sich pudelwohl in seiner Haut. Ich mag es gerne, wenn ich meinen eigenen lockeren und leichten Laufrhythmus finde. Wenn die Beine locker und leicht von einem Schritt zum anderen hüpfen, die Atmung tiefer und schneller geht, als wenn man nicht läuft. Die Arme nehmen diesen Rhythmus mit auf und irgendwie ist der ganze Körper in Bewegung.
Und wenn es richtig gut läuft, dann gehen auch die Gedanken auf ihre eigene Reise. Man fängt an zu träumen. Es passiert mehr mit mir als dass ich bewußt steuern kann.
Wenn die ersten Schweißperlen sich im Gesicht bilden, wenn es nicht mehr ganz so kalt ist, wenn kleine Rinnsale mir über das ganze Gesicht fließen und auch über den Rücken, den Bauch, den Beinen. Man spürt, wie der ganze Körper arbeitet und fließt, ist das für mich purer Genuß.
Ist meine Runde dann vollendet, bin ich mit mir und meiner Welt im Reinen, bin wirklich entspannt und zufrieden mit mir.
Ein Leben ohne zu laufen kann ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen. Dafür macht es mir einfach viel zu viel Spaß.