Trotz des eiskalten Winterwetters wird es langsam Zeit, mal wieder ein wenig längere Strecken in Angriff zu nehmen. Es hatte heute nacht ein wenig geschneit, es war wie die ganze Woche über schon bitter kalt. Ich zog mich für meine heute etwas länger dauernde Tour warm an. Gegen 8.00 Uhr lief ich dann los.
Zuerst wie immer führte mich mein Weg zum Töppersee. Ca. 3 km weiter überquerte ich dann die kleine Eisenbahnbrücke und die Felder von Schwafheim lagen vor meinen Füßen. Hier war ich in diesem Jahr noch nicht gewesen. Die Felder und auch die asphaltierten Feldwege waren alle mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt. Die Felder sehen wild und ungemütlich aus. An manchen Feldern steht noch der vertrocknete Gründünger. Es ist kaum vorstellbar, dass es in vermutlich und hoffentlich wenigen Wochen hier schon wieder ganz anders aussehen wird. Wenn im Märzen die Bauer ihre Felder bestellen und das erste zarte Grün sprießen wird, wenn es endlich wieder wärmer wird und sich vielleicht auch die Sonne blicken läßt. Ich denke an so manchen Sommertag, wo man es hier vor Sonne und Hitze kaum aushalten konnte. Jetzt wäre ich froh, um einen kleinen Teil davon. Doch ich bin gut eingepackt, so dass die Kälte mir bei meiner Bewegung nicht so viel kann. Ich lief heute nur 4 km hier lang, bis dass es mich wieder nach Hause zog. Es sollte ja nur ein Anfang sein für dieses Jahr. Ich komme bald schon wieder hier her und werde meine Strecken weiter ausdehnen. Ich lief wieder zum See zurück. Einige Läufer sind unterwegs. Die meisten Menschen grüßen, nicht nur Läufer und Walker auch die, die mit ihren Vierbeinern ihre Runde drehen.
Den Wasservögeln macht das Wetter offensichtlich nichts. An den Stellen, die nicht zugefroren sind, ist jede Menge Leben. Viele Enten sind dieses Jahr zu sehen. Von den Wildgänsen leider keine mehr. Ich hoffe, sie haben einen besseren Platz gefunden, wo sie nicht wieder vertrieben werden.
Zuhause angekommen konnte 12,46 km in 95,12 min. festhalten.