Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Gestern war es hier noch einmal richtig schwül und heiß. Da war das Laufen gar nicht schön sondern recht beschwerlich. Ich bin aber trotzdem gelaufen.
Heute regnete es schon früh am morgen.
Bis dass ich endlich vom Büro zurück war und meine Runde laufen konnte, tröpfelte es immer wieder mal mehr mal weniger vom Himmel. Auch die Schwüle hat sich verzogen, die Temperaturen erreichen keine 20 Grad mehr.
Als ich dann zum Laufen bereit war, fiel der Regen wie in dicken Bindfäden vom Himmel. Die dicken Tropfen klatschten nur so auf den Asphalt, auf die Blätter, es bildeten sich schnell kleine Pfützen. Ich lief los mit Brille und ohne Mütze. Ich wollte ihn spüren den Regen, je mehr je besser. Und es fühlte sich gut an. Es war nicht kalt eher angenehm kühl. Schnell war mein Haar naß, mein Gesicht und auf meiner Brille sammelten sich immer mehr Tropfen.
Am See war heute nix los. Da waren kein einziger Läufer außer mir zu sehen, keine Walker, keine Spaziergänger und nur ganz vereinzelt hier und da mal ein Hundeführer mit seinem braven und zufriedenen vierbeinigen Freund. Hach, war das schön. Meine Gedanken fanden ihren ganz eigenen Weg weit weg vom Hier und Jetzt, das Laufen fühlte sich gut an, es war leicht und locker und alles andere als beschwerlich. Hier und da patschte ich durch kleinere Pfützen. Das war schön.
Als ich wieder Zuhause war, war ich am ganzen Körper patschnaß. Mein Stirnband, was meiner Brille halt gibt, konnte ich auswringen, es kamen dicke Tropfen heraus.
Nach dem Duschen gönnte ich mir dann noch einen leckeren Obstteller:
Das Leben kann echt schön sein. Und das ist gar nicht schwer.