Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
600 Tage laufe ich nun täglich meine kleine, manchmal aber auch größere bis große Runde. Von nichts habe ich mich bislang aufhalten lassen, weder von Hitze, schon mal gar nicht von Regen,. Gewitter waren auch dabei, im Winter dann viel Schnee, Eis und Kälte. Auch die ein oder andere Blessur am eigenen Körper waren letztlich keine unüberwindbaren Hürden. Nichts und niemand hat mich bisher von meinem Wege abbringen können und das ist gut so. Denn das Laufen ist mir lieb, macht mir Spaß und gibt mir viel. Schon oft habe ich hier davon geschrieben, wie es sich für mich nach einem hektischen lauten Tag in der Stadt anfühlt, wenn ich anschließend meine Laufschuhe schnüre und in die grüne Oase meiner Heimat abtauchen kann. Eine Zeitlang habe ich sogar meinen Blutdruck vor und nach dem Laufen gemessen. War er zuvor an manchen Tagen nach oben ein bißchen grenzwertig, war er ca. 10 Minuten nach dem Laufen sehr viel niedriger, fast schon unter normal. Diese Werte spiegeln eindeutig mein Gefühl von vorher und nachher wieder. Ich kenne für mich kein Mittel, was mich mehr und genauso schnell entspannen läßt, wie mein täglicher Lauf. Es ist mein täglicher Jungbrunnen, mein tägliches Valium, mein tägliches kleines Paradies auf Erden. Das Gute liegt manchmal so nahe. Klar, ab und an tauchen plötzlich und unerwartet hier und da schon mal Hürden auf. Ist ja im Leben häufig so. Doch sie sind dazu da, dass man sie nach Möglichkeit nimmt und nicht daran zerbricht.
Mir ist allerdings schon klar, dass früher oder später Hürden auftauchen werden/können, die man nicht ganz so einfach nehmen kann, die einen vielleicht wirklich zu unvermeidlichen Laufpausen zwingen. Doch so lange es in meiner Macht steht, werde ich versuchen, weiter diesen vor 600 Tagen angefangenen Weg zu gehen bzw. zu laufen. An etwas anderes will ich derzeit nicht denken.