Als ich am Parkplatz angekommen und aus dem Auto stieg, grummelte es vom Himmel etwas weiter weg. Es war da auch eine ziemlich dunkle Wolke. Ich nahm noch schnell meine Brille ab, bevor ich los lief.
Es war recht drückend, etwas unangenehm. Das Grummeln und Donnern um mich herum kam näher und wurde lauter und häufiger. Regen war noch keiner da. Ich dachte, Regen ist willkommen, aber der Rest muss nun nicht gerade sein. Mir war ein wenig unheimlich zumute. Nachdem ich ca. 2 km hinter mir hatte, öffnete der Himmel schließlich seine Schleusen. Erst nur ein wenig. Durch das dichte Laub der Bäume kam nicht all zu viel durch, viel zu wenig nach meinem Geschmack. Es konnte durchaus noch mehr sein. Doch es dauerte nicht lange, da wurde nicht nur die Dichte des Laubes weniger sondern vor allem der Regen viel mehr. Ach, was war das für eine Wohltat, hatte mich schon richtig gesehnt danach. Ich reckte mein Gesicht dem Himmel entgegen, es tat so gut. Schnell war ich nun nass von Kopf bis Fuß. Weit und breit war kein Mensch zu sehen, weder walkend, joggend, noch mit Hund. Ich sah aber auch keine Wasservögel. Als hätten sich alle vor diesem Wetter verkrochen. Mir hat es total gefallen. Es war mal wieder ein Wetter, wo ich am liebsten mein Shirt weggeworfen hätte. Aber so etwas darf man nicht und mache ich auch nicht wirklich. Obwohl, schön wäre es doch einmal. Als mein Lauf nach ca. 4,7 km endete, hatte auch der Regen und das Gewitter aufgehört. Es war recht kurz, doch ich habe abbekommen, was ich haben wollte. Vielen Dank, lieber Herrgott, für dieses schöne Erlebnis.