Gestern habe ich noch mit meinem Vater zusammen Geranien für meinen Balkon incl. Kästen etc. gekauft. Nachdem ich meinen Garten im vergangenen Sommer abgegeben hatte, war es eine Freude, den Balkon nun mit Blumen zu bestücken. Nur Petrus hatte wohl nicht seinen Gefallen dadran.
Jedenfalls war der heutige Sonntag morgen sonnenfrei und düstere Wolken zieren den Himmel. Am See sah es zu Beginn doch sehr nach Regen aus. Daher ließ ich vorsorglich die Brille im Auto. Lief locker meine Runde, mußte mich gerade am Anfang mal wieder tempomäßig bremsen. Da neige ich leider immer wieder dazu, zu schnell zu laufen. Am Kinderspielplatz angekommen war dieser voll mit Gänsen und kleinen Küken. Da hatten sich die Tiere wohl gedacht, dass es der rechte Platz für ihre Kleinen ist. Doch ich sah auch, dass der Sand, die Wiese und der Weg ziemlich voll gekotet war, so dass ich mir vorstellen kann, wie die Diskussionen über dieses Übel bald wieder in der Zeitung los gehen. Dabei machen die Tiere nichts unrechtes, sie sind sogar auf den Spielplatz gegangen. Ich kann aber auch die Menschen verstehen, die mit ihren Kindern dorthin gehen, die teilweise noch sehr klein sind und alles vollgekotet vorfinden. Dass die das nicht so lustig finden ist doch klar. Die Tiere werden allerdings durch bewußtes Füttern, aber auch durch achtlos weggeworfene Lebensmittel geradezu angelockt. Das kann doch am Ende nicht zu deren Lasten gehen, oder? Doch ich befürchte, dass das Ganze kein gutes Ende für die Tiere nehmen wird.
Mit diesen etwas traurigen Gedanken trabte ich meine Runde zu Ende. Es blieb trocken, obwohl man den Regen fast schon riechen konnte. Die 4 km- Runde habe ich heute in 31,10 Min gelaufen.
Eine Woche mit fast 42 km habe ich nun hinter mir, soviel wie nie zuvor. Und doch fühle ich mich bestens. Täglichlaufen ist bei richtiger Einteilung überhaupt kein Problem, jedenfalls nicht nach 31 Tagen für mich.