Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Der November ist ein grauer und trüber Monat.
Doch hat er viele Gesichter. Er wechselt es zuweilen mehrfach täglich.
Heute früh war es mit nur 2 Grad ziemlich kalt. Nun sah auch ich mich gezwungen, eine lange warme Laufhose, ein funktionelles langarmiges warmes Shirt und eine Laufjacke noch darüber anzuziehen. Der Bereich um die Lendenwirbel im Unterlaib wurde besonders mit einem funktionellen Nierenwärmer geschützt. Wie gut dass es diesen Blog gibt, wie gut, dass es auch andere Blogger gibt, wie gut, dass man sich kennt und wie gut, dass man sich auf diese Weise bei anderen Läufern (ultraistgut.wordpress.com) Tipps holen kann.Tipps, die man in keiner Werbung zu lesen bekommt.
So war ich heute warm, aber nicht zu warm angezogen unterwegs und mein neuer Nierenwärmer hat mir einen ersten richtig guten Dienst erwiesen.
Heute früh zeigte der November sein nebeliges Gesicht. Man konnte nicht weit sehen und alles um einen herum war feucht-nass. Die ersten Schritte waren aufgrund der noch ungewohnten Kälte gewöhnungsbedürftig. Doch nach kurzer Zeit ist das kein Thema mehr, weil mir irgendwann nicht mehr kalt ist.
Am See ist nicht viel los. Ist ja auch noch früh am Tage. Nur ein paar Menschen mit ihren Hunden sehe ich unterwegs. Später oben in den Feldern fast das gleiche Bild. Ein paar andere Läufer sind hier auch noch unterwegs.
In den Feldern ist der Nebel dichter und läßt Raum für die eigene Phantasie.
Der Ängstliche fragt sich vielleicht, was wohl hinter der Nebelwand auf einen wartet?
Wer sich nicht auskennt, verliert vielleicht schnell die Orientierung.
Ich mag die Weite, lange gerade Wege und auf dem Bild scheint der Weg niemals zu enden.
Doch ich kenne mich ja hier aus, verliere nicht die Orientierung und laufe meinen Weg.
Manch schönes Bild zeigt sich mir vor meinen Augen.
Die Farbe Grau dominiert zwar, doch langweilig und öde ist es nicht.
Ich laufe meines Weges, seh mir die Natur um mich herum an, sehe die Schönheit, genieße die Ruhe und freue mich vor allem, nach 4 Wochen endlich wieder hier langlaufen zu können.
Fast am Ende meines heutigen Weges zeigt der November schon wieder ein anderes Gesicht. Die Sonne zeigt sich und läßt die wenigen Blätter, die noch auf den Bäumen sind, golden scheinen. Alles herum ist auf einmal wie in bunten Farben getaucht. Wo ist das Grau geblieben? An manchen Stellen regnet es ganz sanft bunte Blätter herunter auf den Boden. Gerne würde ich noch etwas weiter laufen. Doch für heute ist es genug.