Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Kalt ist es geworden, frostig kalt. Das Thermometer klettert zur Zeit nicht mehr über die 0 Grad -Marke, wir haben Dauerfrost. Das ist aber kein Grund, nicht dennoch laufen zu gehen. Man kann sich ja warm anziehen.
So kommen neuerdings bei mir wieder Handschuhe, Mütze und Buff zum Einsatz und machen mir das Laufen trotz der eisigen Kälte recht angenehm.
Die ersten Schritte kosten ein wenig Überwindung. Ist ja schön schnuckelig warm in der Wohnung. Doch ist man erst einmal draußen und läuft die ersten Schritte, stellt man schnell fest, wie schön es ist, bei dieser Witterung zu laufen. Die Sonne scheint noch dazu, endlich haben wir mal blauen Himmel.
Nach kurzer Zeit ist die Kälte schon kein Thema mehr. Es läuft sich einfach gut. Am See angekommen, stelle ich fest, dass nicht nur ich diese Witterung zu schätzen weiß. Viele Menschen waren heute wieder einmal unterwegs. Erstaunlich viele Läufer, nur ganz wenige Walker, dafür jede Menge Spaziergänger meist älteren Jahrgangs, Hundeführer nur ab und zu mal. Der See ist noch nicht zugefroren. Die Wasservögel tummeln sich lautstark dort. Es läuft ganz gut bei mir, nicht nur mit den Beinen, nein, bei der Kälte läuft auch immer meine Nase fleißig mit. Das gehört irgendwie auch dazu.
Die wenigen Sonnenstrahlen, die von der tief liegenden Sonne auf mich scheinen, tun so richtig gut. Einzig die vielen Menschen, die unterwegs sind, zwingen einem so manchem Slalomkurs auf. Aber das ist nicht wirklich ein Problem für mich. Es bläst ein kalter Wind von Nordost herüber und macht kleine Wellen auf dem sonst so ruhigen See. Zunächst habe ich den Wind in meinem Rücken. Das fühlt sich gut an. Nach der ersten Biege um den See geht es hinunter zu den Wassersurfern. Dann den kleinen Hügel hoch und man befindet sich im Wald. Hier ist man vor dem Wind gut geschützt. Es geht ein wenig auf und ab vorbei am Steeg der DLRG, wieder ein wenig hoch und vorbei an den Seglern und dem Angelheim. Auch auf der Straße ist man vom eisigen Wind gut geschützt. Ich biege ab Richtung Binsenteich. Dieser ist zweigeteilt, mittendurch führt ein Weg. Der rechte Teil des Sees ist ein wenig zugefroren, aber nicht gänzlich. Der linke Teil vom See ist noch frei von Eis. Es geht auch hier ein wenig auf und ab und schnell ist diese kleine Seerunde schon wieder vorbei.
Am Töppersee sind nun auf meinem letzten Teil dieser Seerunde die meisten Spaziergänger unterwegs. Hier wird es nun ein richtiger Slalomlauf für mich. Der Wind kommt nun von vorne, meine Nase läuft noch immer auf Hochtouren. Naja, die Seerunde ist nun geschafft, nun noch das letzte Stück bis nach Hause und mein heutiges Ründchen hat ein Ende. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht und die Kälte ist derzeit noch wirklich überhaupt kein Problem für mich.