Meine Lauferlebnisse, Ziele und Tagtägliches sollen hier erscheinen. Vielleicht interessiert das ja andere Menschen?
Heute ist der Tag, an dem der dritte und letzte Lauf der Duisburger Winterlaufserie stattfindet.
21,1 km müßte ich ab 15.00 Uhr laufen.
Gestern hatten wir um diese Uhrzeit schon wieder 20 Grad und heute soll es nicht kühler sondern eher noch schöner und wärmer werden.
Schon früh am morgen kann man das sehen.
Der Himmel ist blau, die Sonne ist schon früh am wolkenlosen Himmel zu sehen.
Die Nacht war mit 8 Grad nicht richtig kalt.
Ich konnte dieser Verlockung nicht wirklich widerstehen.
Statt in der Mittagshitze mit vielen tausend anderen Menschen über eine viel zu vollen und eigentlich auch unattraktiven Laufstrecke zu laufen, zog ich es vor, lieber einsam meine Runde durch die mir heimischen Felder von Rumeln und Schwafheim zu laufen.
Die Sonne schien die ganze Zeit, nicht eine einzige Wolke war weit und breit zu sehen.
Schon früh schwitzte ich mehr als mir lieb war und es war noch früh am morgen und längst keine 20 Grad und mehr.
Der Niederrhein zeigte sich heute von einer seiner schönsten Seiten. Alles grünt, die Felder sind schon wieder bearbeitet und bestellt. An manchen Stellen zeigt sich der Raps schon wieder kurz vor der Entfaltung seiner so schönen leuchtend-gelben Blüten. Ich genoß diesen Anblick, ich genoß auch die Einsamkeit, in der ich heute laufen durfte.
Hier waren keine Mücken-/Fliegenschwärme weit und breit.
Ich konnte in aller Ruhe meinen Weg laufen, so wie es mir beliebte.
Ich war nicht inmitten von einem Pulk von Läufern, in dem jeder schneller sein will, als die Anderen um ihn herum.
Auf einer Wiese sah ich statt dessen, wie sich ein paar Hasen tummelten, ein wunderschöner Anblick.
Dann die großen Felder mit den Baumalleen als Grenze, große Wiesen mit Pferden drauf und Ruhe, so wie ich es gerne mag.
Ich hatte keinen mühsamen Slalomlauf um irgendwelche Menschen herum,
kein Geschlurfe und Stöhnen anderer Läufer,
kein nerviges ständiges Überholtwerden und Überholen anderer Läufer.
Als ich schon wieder auf meinem Heimweg bin, kommen mir die ersten Rentner mit ihren Fahrrädern hordenweise entgegen.
Da befinde ich mich aber schon wieder am Töppersee und bin fast schon Zuhause.
Was bin ich froh, dass ich so früh los gelaufen bin.
Was bin ich froh, die Einsamkeit genossen haben zu können und auch die Idylle des schönen Niederrheins.
Da es heute ein längerer Lauf war, hatte ich keine Kamera dabei.
Mit 21,74 km habe ich die HM-Distanz erreicht.
Ich bin sicher, heute die richtige Wahl für mich getroffen zu haben.
Hat wieder viel, viel Spaß gemacht.