Meine kleinen Freunde

Saturday, 25. february 2012 6 25 /02 /Feb. /2012 14:50

Frühling ist eingezogen, zumindest in der Tierwelt. Früh am Morgen ist das bezaubernde Konzert der unzähligen Vögel nicht mehr zu überhören. Ein wunderbares Geräusch, wie ich finde.

 

Nur mein kleiner Tweety erlebt es nun leider nicht mehr. Er ist am vergangenen Montag in das Reich der ewigen Jagdgründe übergegangen. Vielleicht trifft er dort auf sein geliebtes Flöckchen? Ich wünsche es ihm sehr.

Ich habe den kleinen Kerl gerne gemocht und war ein paar Tage recht traurig.

 

Auch machte ich mir Gedanken über Bertha, die erst ca. 2 1/2 Jahre alt ist. Ich bin jeden Tag beruflich viele Stunden aus dem Hause, danach noch laufend unterwegs. So viele Stunden wollte ich so ein geselliges Tier nicht alleine lassen. Ich machte mich auf die Suche nach einem neuen Partner für sie.  Am Mittwoch zog dann mit Freddy ein noch kleiner und junger Wellensittich bei uns ein.

 

Freddy ist ein schüchterner, zurückhaltener, aber sehr freundlicher kleiner Kerl. Ich habe ihn schnell in mein Herz geschlossen. Seine Partnerin allerdings ist da viel skeptischer. Ängstlich und panisch, wie es nun mal ihre Art ist, reagierte sie. Die ersten Stunden nach dem Einzug konnte man sich fragen, wer hier neu ist, Bertha oder Freddy.

 

Heute ist der dritte Tag für Freddy in seiner neuen Heimat. Es gibt für ihn noch viel zu entdecken und zu lernen.

Heute hat er seinen ersten Freiflug. Wellensittiche leben beim Züchter in Volieren und wenn sie zum Verkauf bestimmt sind mit vielen anderen Kollegen im Käfig. Die wenigsten von ihnen haben wohl jemals das Freifliegen üben können. So ist das "erste Mal" immer ein wenig chaotisch. Da kann man auch wenig eingreifen oder helfen. Man muss warten, bis sich der erste Aufregung gelegt hat. Freddy fiel hinter dem Wohnzimmerschrank, kämpfte sich aber alleine wieder hervor, fiel dann hinter den Fernseher und flog dann in die Gardine. Dann konnte man sehen, wie der kleine Vogel sich umsah, nach dem erfahrenen Welli sah und ihm schließlich folgte. Man kann aber auch beobachten, wie sich durch das Fliegen die Spannung und Distanz zwischen den beiden Vögeln abbaut. Mir scheint, es ist wie bei uns Läufern. Auch wir fühlen uns nach dem Laufen entspannter und wohler. So scheint es mir auch bei meinen Wellis zu sein.

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Auf dem Bild ist links mit dem hellen Köpfchen Bertha zu sehen und rechts im dunkleren Blau der noch kleinere Freddy. Ich bin zuversichtlich, dass die Beiden gut miteinander zurecht kommen werden.

 

Läuferisch war die vergangene Woche recht durchwachsen bei mir. Aber immerhin war ich jeden Tag unterwegs, mein Streak lebt und meine Läufe werden sicher auch wieder bessere werden.

von Kornelia - veröffentlicht in: Meine kleinen Freunde
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Sunday, 29. august 2010 7 29 /08 /Aug. /2010 09:03

Urlaubszeit heißt auch, dass ich mehr Zeit für meine beiden kleinen Freunde habe.

DSCN0287

Ich weiß ja nicht, was sie machen, wenn ich nicht Zuhause bin, sondern z. B. meiner Arbeit nachgehe. Doch habe ich schon das Gefühl, dass sie aufblühen, wenn ich mehr Zuhause bin. Vor allem, wenn ich im gleichen Zimmer bin, ist das so. Oft stelle ich mich vor sie  und rede mit ihnen. Sie fliegen gerne auf meinen Kopf und schnattern vor sich hin. Doch selbst wenn ich nur dasitze, sie beobachte oder lese oder sonst was mache, schnattern sie zufrieden vor sich hin. Es ist immer schön zu sehen, wie wohl sie sich dabei fühlen. Wenn ich in der Zeitung blättere, dann werden immer wieder Versuche gestartet, dort zu landen. Leider trauen sie sich das nur sehr selten und wenn, dann sind sie nur ganz kurz da und  viel zu schnell wieder weg. Esse ich etwas, gehen sie an ihren Futternapf und machen es mir gleich, räume ich auf, putzen sie ihr Gefieder, schließe ich die Augen, um zu schlafen, machen sie es mir gleich. Wenn ich telefoniere, erzählen sie lautstark mit. Häufig kommt am anderen Ende des Telefons ein entsprechender Kommentar. Ich muss dann jedesmal grinsen. Gehe ich jedoch in ein anderes Zimmer, wird sich lautstark beschwert.

Ihnen ist es egal, ob ich reich bin oder arm und ob ich schön bin oder häßlich. Sie zeigen mir immer wieder, dass sie meine Gegenwart doch sehr zu schätzen wissen,  echte Freunde eben.

 

von Kornelia - veröffentlicht in: Meine kleinen Freunde
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Thursday, 21. january 2010 4 21 /01 /Jan. /2010 16:00
Der Winter hat hier derzeit zumindest eine Pause eingelegt. Gestern war es sonnig mit blauem Himmel und 7 Grad laut meinem Autothermometer. Ein wunderbares Wetter zum Laufen. Heute waren es immer noch 4 - 5 Grad, allerdings ohne Sonne und mit viel Grau. Ich stelle vermehrt fest, dass auch die Vogelwelt aus ihrem Winterschlaf erwacht. Man hört sie immer häufiger zwitschern, ein wunderbares Geräusch.
Auch meine beiden Wellensittiche Zuhause sind auf einmal viel besser drauf als noch vor kurzem. Als ich gestern vom Büro nach Hause kam, traute ich meinen Augen kaum. Die beiden schnäbelten heftig miteinander, tanzten umeinander herum und hatten viel Spaß zusammen. Es ging sehr temperamentvoll zu.
Die Liebe zwischen Tweety und dem verstorbenen Flöckchen war eine sehr zärtliche. Sie kraulten sich gegenseitig das Köpfchen. Während der eine mit dem Schnabel kraulte hielt der andere die gewünschte Stelle hin. Es war einfach soo schön anzusehen. Es zauberte jedem, der es sah ein Lächeln ins Gesicht.
Was nun Bertha und Tweety gestern miteinander machten, war von dieser Zärtlichkeit doch ein ganzes Stück entfernt. Das ganze Spiel läuft viel wilder ab. Die Schnäbelei könnte man manchmal auch für Zankerei halten. Ich stehe dann manchmal davor und denke, ist es nun Liebe oder nicht? 
Naja, Bertha ist halt im Charakter eine ganz andere. Flöckchen hatte etwas zartes sensibles an sich. Bertha dagegen ist  temperamentvoll ja zuweilen auch rabiad. Den Namen hatte ich seinerzeit ziemlich intuitiv für sie ausgewählt, ohne lange darüber nachzudenken. Als ich sie mit meinem Auto nach Hause fuhr, war mein erster Gedanke: Nun hat Tweety wieder eine Bertha, was ich als Namen auch beibehielt. Mittlerweile bin ich der Meinung, der Name paßt sehr gut zu ihr. Sie hat in dieser Partnerschaft eindeutig die Hosen an und bestimmt, wo es lang geht. Wenn Tweety irgend etwas anfängt, ob es nun um das Futter geht oder um irgendeine Spielerei, sobald sie es sieht jagt sie ihn weg oder nimmt ihm das ab. Er hat sich grundsätzlich zu fügen. Er hat ihr diese Rolle aber auch von Anfang an gelassen und sich nie ernsthaft dagegen gewehrt.
Die Beiden haben sich auf jeden Fall gefunden und machen fast alles gemeinsam. Es wirkt auf mich nicht so liebevoll wie die Partnerschaft zuvor. Aber wer weiß, vielleicht hat es ja doch etwas mit Liebe zu tun?
von nela - veröffentlicht in: Meine kleinen Freunde
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Saturday, 14. november 2009 6 14 /11 /Nov. /2009 17:11
Habe schon länger nicht mehr von ihnen berichtet. Das will ich heute nachholen. Obwohl, soviel gibt es eigentlich nicht zu berichten. Ich habe mehrfach versucht, sie zu fotografieren. Doch mein nicht so dolles Fotografier-Talent und auch die beiden Hauptdarsteller ließen ein wirklich gutes Bild nicht zu. Hier das einzig wirklich halbwegs vorzeigbare:

Sobald sie merken, dass meine Kamera zum Einsatz kommen, unterbrechen sie jede Aktivität und warten gespannt bis ängstlich,was denn nun passieren mag.

Die beiden sind bis heute kein wirkliches Liebespaar geworden. Ich glaube auch nicht, dass sie es noch werden. Trotzdem sind sie viel miteinander beschäftigt. Hänge ich zwei Stücke Apfel in den Käfig, ist es nicht egal, wer welchen Bissen bekommt. Immer ist gerade der Bissen interessant, den der andere gerade gepickt hat. Dabei ist jedesmal mehr als genug für beide da. So geht es in vielen Dingen ihres Lebens. Oftmals ist der Sitzplatz, ob nun in oder auf dem Käfig gerade der attraktivste, den der andere gerade inne hat. Wenn ich vom Laufen unmittelbar nach dem Duschen noch mit nassen Haaren zu ihnen komme, streiten sie sich wieder um den besten Platz auf meinen Kopf. Den mögen beide besonders gerne. Da hält man sich auch gerne mal länger auf. Wenn ich da sitze und nur etwas lese oder so,  macht Bertha häufig Versuche, bei mir zu landen. Sie traut sich nur nicht so recht, nur ganz selten mal wirklich. So bald ich nur wenige Minuten irgendwo sitze, versucht sie es mal mit mehr oder weniger Erfolg. Sie sucht den Kontakt zu mir gerade. Tweety jedoch nicht. Er kam allerdings letzte Woche doch das erste Mal auf meinen Finger und fand es toll, nun auch mal ganz alleine bei mir im Mittelpunkt zu stehen. Meistens drängelt sich Bertha ziemlich auf, so dass er zwangsläufig in den Hintergrund tritt.

Ihr Futter bekommen sie wochentags, wenn ich vom Laufen komme und geduscht habe. Wenn es ihnen zu lange dauert, bis ich endlich komme, randalieren sie, vor allem Bertha mit den Futternäpfen. Sie hängt es an einer Seite häufig aus, so dass der verbliebene Inhalt zu Boden fällt.  Sie schafft es manchmal auch, diesen Napf ganz zu Boden zu schmeißen. Vor allem in der ersten Woche nach der Zeitumstellung machte sie es täglich. Außerdem schimpfen beide dann ziemlich laut stark. Ihre Art von Protest, wenn ich unpünktlich bin.

Ich mag beide auf ihre Art sehr gerne. Tweety, der mir gegenüber zurückhaltender ist, aber immer gerne singt und erzählt und sich beschwert, wenn ich zu viel rede und er nicht ausreichend "zu Wort" kommt. Auch Bertha erzählt gerne. Sie kann unglaublich quengeln, wenn ihr was nicht passt. Sie ist tapsig und temperamentvoll in ihrer Art, reagiert auf ihr fremde Bewegungen von mir sehr ängstlich. Auch wenn ich Kleidungsstücke anhabe, die sie nicht kennt, reagiert sie zunächst mit großer Ängstlichkeit.
Beide zu beobachten, bringt mich sehr häufig zum Lachen. Sie sind mir sehr angenehme Mitbewohner, ja ich sage oft, es sind meine kleinen Freunde.
von nela - veröffentlicht in: Meine kleinen Freunde
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Thursday, 6. august 2009 4 06 /08 /Aug. /2009 17:42
Der Tag beginnt früh, schon um 5.00 Uhr geht der Wecker. Kurze Zeit später wecke ich auch meine kleinen Freunde.
Sie reagieren unterschiedlich darauf. Tweety, der fast immer gute Laune hat, ist ziemlich schnell wach. Er beginnt schnell zu erzählen und futtert wie ein Weltmeister. Bertha ist dagegen ein echter Morgenmuffel. Sie rührt sich kaum, guckt nur verstört durch die Gegend, als wollte sie sagen: Es ist doch noch viel zu früh! Bis dass ich ca eine Stunde später aus dem Hause gehe, ist das so. Sie rührt sich nicht vom Fleck und frißt auch nicht.
Komme ich nachmittags vom Büro nach Hause, sind sie beide meist schon wieder schläfrig. Schon wieder werden sie von mir geweckt. Doch sie wissens scheinbar, dass unsere gemeinsame Zeit noch nicht da ist. Ich ziehe mich meist schnell um zum Laufen. Interessant ist an dieser Stelle zu erwähnen, sobald ich mich umziehe, fangen beide an, ihr Gefieder zu putzen. Das macht Tweety auch schon morgens so, Bertha auf jeden Fall mittags mit. Wenn ich vom Laufen zurück bin, ziehe ich mich schon wieder um. Wieder putzen beide ihr Gefieder. Sie achten schon darauf, was ich tue und machen es mir manchmal gleich.
Nun ist aber immer noch nicht unsere Zeit. Schließlich muss ich noch Duschen. Doch kaum komme ich frisch geduscht mit noch nassen Haaren ins Zimmer, wissen sie, jetzt ist unsere gemeinsame Spielzeit. Man sieht vor allem Bertha an, dass sie es kaum noch abwarten kann. Ich freue mich auch jedesmal auf diesen Augenblick.
Sie fliegt mir auf dem Kopf, Tweety auch, wird aber mittlerweile fast jedes Mal von Bertha weggejagt. Sie spielt mit meinen Fingern. Einmal war sie auf meinem Kopf, ich hob meinen Finger zu ihr hoch, bzw. meine ganze Hand. Sie ging diesmal nicht auf den Finger sondern in die "Höhle" zwischen Zeigefinger und Daumen. Ich hob diesen Teil ein wenig an, sie kroch hinein. Ich hob diesen Teil meiner Hand noch höher, so dass ein kleiner Tunnel entstand, in dem sie reinkrabbelte und nicht mehr raus wollte. Bin froh, dass es kein Foto von diesem vermutlich seltsamen Bild von uns beiden gibt. Ich mit dem Vogel auf dem Kopf und der Hand, wo der Vogel sich versteckte oder was auch immer tat. Später sind wir gemeinsam zum großen Spiegel gegangen. Sie saß auf meinem Finger und fand das Spiegelbild interessant. Sie spielte damit und wollte es berühren, was natürlich nicht ging. In ihrem Übereifer verlor sie das Gleichgewicht und schon war das Spiel vorbei. Es ist faszinierend, wie vor allem Bertha mir immer mehr ihr Vertrauen schenkt. Als ich kurze Zeit später mit unserem Obstteller kam, beachteten sie ihre Apfelstücke erst, als ich meine aß. Da gab es kein Halten mehr. Beide gingen diesmal recht schnell in den Käfig und machten es mir nach. Sie futtern noch immer, während ich hier sitze und schreibe.
von nela - veröffentlicht in: Meine kleinen Freunde
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