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21. Dezember 2013 6 21 /12 /Dezember /2013 13:15

Gestern war mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr.

Ich muss erst wieder in 2014 zur Arbeit gehen.

Nun ist die Zeit der Erholung angebrochen, zur Ruhe zu kommen, relaxen, den Tag mit schönen Dingen zu gestalten.

 

Wie kann man so eine Zeit besser einläuten als mit einem schönen Lauf durch die Felder.

Heute früh allerdings war das Alles überhaupt noch nicht so klar. Müde war ich als ich mich zeitig aus dem Bett mühte.

Ich war mir nicht sicher, ob ich heute für einen etwas längeren Lauf in Form sein würde, war unsicher, wie lang mein Lauf heute werden würde, hatte schon mit einer kürzeren Variante geliebäugelt, beschloss aber, unterwegs zu entscheiden, wie lang mein Lauf heute werden sollte.

 

Bei milden 7 Grad lief ich los, als der Tag noch gar nicht richtig hell war, wo die Straßenlaternen noch an waren und nur wenige Menschen unterwegs. Nach dem Trubel, der Hektik, den Menschenmassen in der Innenstadt, dem Stau auf den Straßen ist die Ruhe eines solchen Morgenlaufes sehr, sehr wohltuend. Es lief leicht und locker und ich ließ meine Beine laufen, wie sie laufen wollte, bremste nicht, sondern ließ es einfach laufen.

 

Es wehte ein angenehmer Wind und wenn er mich von hinten anschob, lief es sich noch viel leichter und noch angenehmer.

In den Feldern angekommen achtete ich wieder darauf, ob der Hund wieder irgendwo auf mich warten würde. Doch heute war er weit und breit nicht zu sehen.

 

Statt dessen war der Wind heute mein Freund. Er schob mich sehr häufig von hinten an. Ich breitete die Arme aus und ließ mich von ihm treiben. Wie gut das tat. Natürlich dachte ich auch daran, dass er  irgendwann kräftig von vorne kommen und mir das Laufen dann erschweren würde. Während er mich weiter von hinten anschob, wartete ich an jeder Ecke, an jeder Biegung, bei jeder Richtungsänderung darauf. Doch meist war ich geschützt von Bäumen, Sträuchern und Häusern, wenn ich den Wind von vorne erwartete. War das Feld wieder frei, schob er mich erneut von hinten an. So läuft es sich doch sehr angenehm, fand ich.

 

Es lief heute besser als noch vor einer Woche, leichter, weniger ermüdend. Die Zweifel, die ich vor meinem heutigen Lauf hatte, die Müdigkeit hatte der Wind längst von mir weg geweht. Ich vermisste nichts, erfreute mich an meinem Lauf, an der Ruhe und Einsamkeit in den Feldern und war zufrieden mit mir und meiner Welt nach 2:45 Std. wieder Zuhause.

 

So kann mein Urlaub gerne weitergehen.

Hat viel Spaß gemacht heute.

 

 

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Kommentare

Bianca 12/22/2013 06:38

Das ist ja toll, dass der Wind die ganze Zeit von hinten kam und Du ansonsten vor im geschützt warst. Meistens hat der Wind von hinten ja auch eine Kehrseite.
So lief es sich bestimmt super! Ich liebe (Rücken-)Wind!
Einen schönen Urlaub und frohe Weihnachten wünsche ich Dir.
Liebe Grüße, Bianca

Kornelia 12/22/2013 10:12



Ja, das war richtig toll gestern und hat Spaß gemacht.Aber der Tag wird kommen und dann wird es genau andersherum sein und der Wind von vorne kommen.


Danke Dir!


Dir auch frohe Weihnachtstage.


Liebe Grüße


Kornelia



ultraistgut 12/21/2013 16:15

Wusste ich gar nicht, dass wir einen gemeinsamen Freund haben !
Auch mich hat er heute ganz schön getrieben
nachdem ich erst mit ihm kämpfte
zur Belohnung hat er mich dann freundlich unterstützt
Ein Hoch auf unseren Freund !
Stürmische Grüße von unserer Ostsee !

Kornelia 12/21/2013 17:27



DAS wusstest Du nicht?! ;)


Gut, dass er für uns alle da ist und wir uns nicht drum streiten müssen.


Liebe Grüße


Kornelia



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