Friday, 30. december 2011 5 30 /12 /Dez. /2011 13:15

Das Jahr 2011 ist fast schon Geschichte. Noch ein Tag, noch ein letzter Täglichlauf und dann ist es vorbei.

 

Blicke ich zurück auf das Jahr 2011, so stelle ich fest, dass wieder einmal viel geschehen ist.

 

Zu Jahresbeginn war noch alles voller Schnee und Eis, die Wege waren nicht leicht zu laufen. Doch währte dieser Zustand nur recht kurz, schnell war alles weg geschmolzen und man konnte wieder ungehindert seines Weges laufen.

 

Allerdings habe ich trotzdem einen Fehlstart hingelegt. Ein unangenehmer Magen-Darm-Infekt hatte mich gleich in den ersten Tagen zur Aufgabe meiner Täglichlauf-Serie gezwungen. Das war seinerzeit doch recht bitter. Doch nach wenigen Tagen schon stand ich wieder auf und lief erneut, natürlich wieder jeden Tag. Irgendwie kann ich schon gar nicht anders mehr. Einen gesunden Tag ohne einen Lauf kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.

 

DieTemperaturen waren für die Winterzeit recht mild, das Laufen machte mir viel Spaß. Der Februar kündigte dann Veränderungen in meinem Leben an. Ich unterschrieb einen Mietvertrag für eine neue Wohnung. Sogleich gingen dann auch die Vorbereitungen für diese Veränderung los.

 

Die Monate März und April waren daher bei mir geprägt von Dingen, um die ich mich kümmern musste. Die täglichen Läufe habe ich  trotz allem oder vielleicht gerade deshalb sehr genossen. Genossen habe ich es auch, als der Frühling kam, alles grünte und anfing zu blühen. Als dann noch die ersten Gänseküken da waren, war es wieder einmal ein ganz bezaubernder Moment für mich. Ich mag diese Zeit so gerne.

 

Im April / Mai wurde die neue Wohnung renoviert, ich fing an, meine Sachen zu packen und im Mai wurde der Umzug dann tatsächlich vollzogen. Dazwischen immer wieder die unglaublich wohltuenden täglichen Läufe, aus denen ich die Ruhe und Kraft schöpfte, die für ein Umzugsvorhaben eben notwendig sind. Am Ende war alles gut geschafft und irgendwann kehrte dann der Alltag wieder ein.

 

Der Juni ist hierzulande häufig ein regenreicher Monat. So war es auch in 2011. Heftige Regengüsse, teilweise mit Gewitter kamen hernieder. Mit ein paar anderen Streakrunnern habe ich in BaLi ein herrliches Wochenende verbringen dürfen. Es war auch da ziemlich nass, was der allgemeinen Stimmung aber überhaupt nichts anhaben konnte.

 

Im Juli hatte ich dann meinen läuferischen Höhepunkt beim 24-Std.-Lauf in Breitscheid, wo ich tatsächlich 100 km gelaufen bin.

 

Der August beschwerte einige schwül-warme Sommertage mein Läuferleben. Das Laufen war nicht immer nur Freude pur. Doch schön war, dass ich wieder mit einigen anderen Streakrunnern einen Teil der Ruhr mit erobern konnte.

Gegen Ende des Monats entdeckte ich für mich dann außerdem noch die Rockelsberghalde, die höchste Erhebung hier weit und breit mit einem ca. 1 km andauernden Anstieg auf etwa 50 Höhenmeter. Hier habe ich mich dann noch einige Male in 2011 laufend hoch  begeben, um dann von oben die schöne Aussicht rund herum genießen zu können.

 

Im September fuhr ich für ein paar Tage nach Berlin.  Es wurde eine Reise mit wunderbaren außergewöhnlichen Begegnungen mit anderen Läufern / Streakrunnern. Diese gemeinsame Stunden mit Euch waren mit die schönsten für mich in diesem Jahr, für die ich wirklich sehr dankbar bin.

 

Nun spürte man aber auch, dass der Herbst allmählich einzog. Es wurde kühler und somit das Laufen eine Spur angenehmer. Doch im Alltag nach getaner Arbeit fällt es manchmal schwer, sich zum Täglichlaufen aufzuraffen. So ist eben Täglichlaufen. Das bedeutet auch zu laufen, wenn einem mal nicht so danach ist. Meistens stellt sich die Lust dann während des Laufens ein und man ist froh, der anfänglichen Unlust nicht gefolgt zu sein.

 

Die Zeit verging schneller als es einem manchmal lieb ist und schwupp ist auch schon wieder Dezember und das Jahr rum. Allerdings war der Dezember zum größten Teil bei mir geprägt von Laufmüdigkeit und schweren Beinen. Das bisher umfangreichste Laufjahr forderte allmählich ihren Tribut. Auch das ist ganz normal. Ich reduzierte mein gewöhnliches Laufpensum und ließ das kleine Lauftief gelassen über mich ergehen.

 

Jetzt in der letzten Dezemberwoche - ich habe frei - läuft es wieder wesentlich leichter und lockerer. Die Lauflust gewinnt klar die Oberhand und ich freue mich auf das nächste Jahr.

 

Ein neues Jahr wird häufig mit Erwartungen, Wünschen, Träumen, Vorhaben, Vorsätzen und Hoffnungen erwartet.

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Nicht alles wird so laufen, wie man es sich vorstellt oder wünscht.

 

Trotzdem wünsche ich Euch allen

ein schönes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012

und dass Eure Träume und Wünsche in Erfüllung gehen mögen. 

 

von Kornelia - veröffentlicht in: Laufend durch die Jahreszeiten - Community: Laufen
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