Saturday, 20. december 2008 6 20 /12 /Dez. /2008 10:32
Habe heute morgen schon um kurz nach 7 Uhr auf dem Balkon gestanden, um mein Schlafzimmerfenster zu putzen. Ich war einfach geil aufs Laufen und wollte die anstehende Hausarbeit so schnell wie möglich hinter mich bringen.  Doch da draußen regnete es permanent so nieselig. So gegen 8 Uhr habe ich mich schon gefragt, o b ich es wagen sollte. Doch ich zögerte nicht lange, holte meine Sachen aus dem Schrank, zog sie an und fuhr mit dem Auto zum See. Da war es noch ziemlich dunkel. Ich ließ meine Brille aufgrund des Regens im Auto, zog mein Käppi auf und los ging es. Nach noch nicht einmal 1 km hatte ich das Gefühl, zu warm angezogen zu sein, was aber im weiteren Verlauf nicht tragisch war. Es waren noch nicht viele Menschen unterwegs, die meisten mit Hund, mit lieben Hunden, die kein Interesse an mir zeigten, zum Glück. Ab und zu ein paar wenige Jogger nur, doch egal wer mir entgegen kam ob mit Hund, joggend oder sonst wie, jeder hat mich freundlich gegrüßt. Das war sehr schön. Unterwegs hörte ich laut die Enten schnattern, habe sogar ein Eichhörnchen gesehen. Halten die nicht eigentlich jetzt ihren Winterschlaf? Mir ist sogar einmal vermutlich die einzige Fliege weit und breit ins Auge geflogen. Ich lief zwei Runden um den See, wie immer und ganz bewußt mit 4 Gehpausen. Am Ende war ich stolz wie Oscar, ich hatte 11,5 km geschafft und es war gar nicht so schwer. Klar war ich am Ende müde, ich habe ja auch was geleistet. Bin nun seit dem 15. August nach 6-jähriger Laufabstinenz wieder dabei, habe bei 0 angefangen und nun mit Gehpausen 11,5 km locker geschafft. Ob ich es auch ohne Gehpausen schaffen würde, weiß ich nicht. Ich will so weiter machen und die Gehpausen pöh a pöh reduzieren. Freue mich schon auf morgen früh, wenn es auf die nächste nicht ganz so lange Runde geht. Ich laufe eigentlich lieber in dieser Jahreszeit, wo am See nicht so viele Chaoten sind und man ganz in Ruhe und friedlich seinem Lauf machen kann. Da ist weit und breit keiner, der einen blöde anmacht, kein Hund, der einem hinterherrennt, nur freundliche Menschen, die fast alle grüßen. Was will man mehr?
von nela - Community: Laufen
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