Sunday, 12. june 2011 7 12 /06 /Juni /2011 09:23

Es ist Juni. Gestern abend gab es ein lautes Gewitter. In der Nacht hat es ordentlich geregnet. Doch heute morgen schien schon ganz früh die Sonne. Die Luft war taufrisch, wie gemacht, um sogleich nach dem Frühstück die Laufschuhe zu schnüren.

 

Schon auf den ersten Schritten wird man dafür reichlich belohnt.

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Bezaubernd ist es anzusehen, wie durch das Laub der Bäume die Sonnenstrahlen ihren Weg finden. Rings um mich herum das kräftige Grün, das auch noch so unglaublich intensiv riecht. Hier lohnt sich das tiefe Ein- und Ausatmen ganz besonders.

 

Etwas weiter am Töppersee ist es nicht minder angenehm.

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Still liegt er da der See. Es weht kaum ein Lüftchen und bei sonnigen ca. 10 Grad ist das Laufen hier eine wahre Wonne. Das nehmen mit mir trotz der frühen Tageszeit noch viele andere Läufer und Walker und auch einige Hundefreunde wahr. Es ist ein häufiges Grüßen mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht, was einem die friedliche Stimmung erfreuen läßt. Kein Lärm, kein Streit, keine Hektik oder sonst was ist hier, was stören könnte. Oft denke ich an solche Momente, wenn ich an einem nicht enden wollenden Tag im Büro verbringe.

 

Immer wieder gerne sehe ich auch diese Bilder:

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Die Küken sind nun nicht mehr so klein, fast schon erwachsen. Doch sie nehmen sich in Acht. Sobald man in ihre Nähe kommt, flüchten sie ins Wasser. Naja, nicht jeder gibt sich vermutlich mit einem Blick auf sie zufrieden.

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Es ist genug Platz für sie da, der See ist recht groß.

 

So laufe ich weiter meine Runde um den See. Der Weg nach Hause beschert mir dann noch jeden Tag den Blick auf die Bergheimer Mühle:

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So sieht ein kleiner Einblick aus, wie mein Tag heute recht früh angenehm begann.

Wünsche allen noch ein schönes Wochenende!

von Kornelia - veröffentlicht in: Laufend durch die Jahreszeiten - Community: Laufen
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Thursday, 2. june 2011 4 02 /06 /Juni /2011 13:45

Udo hatte zum Malwettbewerb ausrufen lassen. Man sollte ein selbst gemaltes Bild von Udo einreichen. Ich habe einige davon Zuhause und  mein aus meiner Sicht Bestes habe ich hingeschickt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

 

Freitag hat er den Gewinner ausgeguckt. Erste bin ich nicht geworden, aber

 

ich bin auch mit dabei:

 

link

 

Mein Bild ist das links neben dem großen Siegerbild, welches Udo "richtig geil findet".

 

Wow, ist das geilllll!!!!

von Kornelia - veröffentlicht in: Außergewöhnliches
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Saturday, 28. may 2011 6 28 /05 /Mai /2011 16:19

Vier Wochen Urlaub sind rum, vier Wochen, in denen viel passiert ist. Meinen Wohnungswechsel habe ich erfolgreich vollzogen. Alle Kartons sind ausgepackt. In der letzten fand ich schließlich auch meine Kamera wieder. Daher kann ich heute endlich mal wieder ein paar Bilder präsentieren.

 

Der in meiner Nähe befindliche Wasserturm war das erste Motive.

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Dieser wurde 1908  erbaut und ist 50 m hoch, das höchste Gebäude an der höchsten Stelle in Rheinhausen. Man sieht ihn auch von weitem.

 

Nicht weit weg von ihm gibt es noch die Bergheimer Mühle:

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Diese wurde im Jahre 1794 erbaut, im Krieg beschädigt und danach wieder aufgebaut. Zwischenzeitlich diente sie mal als Restaurant, ist derzeit aber ungenutzt.

 

Ca. einen Kilometer davon entfernt befindet sich der Töppersee, der wie schon häufig erwähnt, mein bevorzugtes Laufgebiet für meine täglichen Läufe ist. Es ist ein Naherholungsgebiet, wo sich Jung und Alt zu jeder Jahreszeit jedoch bevorzugt bei schönem Wetter treffen. Dabei hat er doch bei jedem Wetter viel Schönes zu bieten.

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Es ist Mai und die Natur steht in vollem Grün. Alles strotzt nur so vor Saft und Kraft, für mich immer wieder schön anzusehen.

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Eine Freude ist es auch immer wieder für mich, die gefiederten Freunde zu begrüßen.

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Heute waren sie wieder einmal sehr zahlreich da. Es ist ein lautes Gegacker und Geschnatter um sie herum. Flüchtet eine vor irgendwas, flüchten alle hinterher, ein Schauspiel für sich, das immer wieder zu beobachten.

 

In den ganzen vier Wochen war ich jeden Tag hier. Jeder Tag wurde trotz aller Anstrengung und Arbeit mit einem Lauf meist rund um den See garniert. Immer war ich früh am Morgen unterwegs, an manchen Tagen schon so gegen 6.00 Uhr, wenn irgendwelche Termine bereits um 8.00 Uhr anstanden. Manchmal waren die ersten Schritte müde und alles andere als locker und leicht. Doch die Müdigkeit war an jedem einzelnen Tag recht schnell aus den Beinen gelaufen und am Ende liefen sie fast wie ferngesteuert tatsächlich leicht und locker. Es war wirklich jeder einzelne Lauf eine Wohltat für Körper und Seele. Nicht einen einzigen Lauf möchte ich in der ganzen Zeit wirklich missen. Die Temperaturen waren angenehm, die Stille, Ruhe und Idylle kaum mit Worten zu beschreiben. Hier habe ich mir immer die Kraft geholt für alles, was am Tage auf mich zukommen sollte. Es wird am Ende nur der nachvollziehen können, der es je selber probiert hat, egal zu welcher Jahreszeit.

 

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Seit ich umgezogen bin, beginnt und endet jeder Lauf hier auf diesem Waldweg.

 

 

 

 

von Kornelia - veröffentlicht in: Laufend durch die Jahreszeiten - Community: Laufen
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Saturday, 14. may 2011 6 14 /05 /Mai /2011 09:32

Nun bin ich in meinem neuen Heim mit Sack und Pack. Es war, wie nicht anders zu erwarten, eine aufregende Woche. Ein negativer Höhepunkt war am Dienstag, als endlich nach massivem Druck von mir die beiden Kellerräume mit Hilfe eines Handwerkers geöffnet wurden. Was ich da sah, verschlug mir die Sprache. Beide Räume waren komplett zugemüllt. Nicht eine Fußspitze konnte man reinsetzen, ohne mit Müll in Berührung zu kommen. Durch die kleinen Fensterluken drang kaum Licht, das künstliche ist sowieso kaputt. Unglaublich, was es alles gibt!

 

Wieder wollte sich die Hausverwaltung mit der Entrümpelung Zeit lassen. Doch mein Vater drohte mit dem WDR und ruckzuck stand am nächsten Tag doch eine Entrümpelungsfirma vor der Türe. Ein Möbelwagen wurde fast halb gefüllt mit all dem Unrat. Unglaublich! Ich habe so etwas zuvor noch nie gesehen und vor allem auch nicht gerochen. Ich war im Zwiespalt mit meinen Gefühlen: Was ist das für ein Mensch, der so etwas hinterläßt! Muss ich sauer sein oder gar Mitleid mit der Frau haben ?!

 

Dann war der Tag des Umzugs. Dieser verlief erstaunlich entspannt und problemlos. Da kamen kräftige Männer, die so etwas jeden Tag machen. Da sitzt jeder Handgriff, da ist keine Hektikt, sie waren sehr freundlich und jeder Wunsch von mir wurde erfüllt. Nach ca. 5 Stunden incl. einer ausgiebigen Frühstückspause war alles in der neuen Wohnung angekommen. Freilich bis alles seine rechte Ordnung findet, wird es noch eine Weile dauern. Die Küche kommt erst nächste Woche und all die vielen Kartons brauchen ihre Zeit, bis sie wieder ausgepackt sind. Ich mache mir aber keinen Stress damit, sondern will es ruhig angehen lassen.

 

Meine ersten Läufe vom neuen Heim aus zum See liegen bereits hinter mir. Welch ein Unterschied!

Zuvor führte mich mein Weg über eine Hauptstraße lang, dann durch ein nicht gerade schmuckes Wohngebiet und dann wieder an einre stark befahrenen Hauptstraße. Nicht gerade schön war das.

Und nun biege ich nach ca. 100 m direkt in den Waldweg am Wasserturm ein. Der Waldweg ist breit und gut ausgebaut, sehr angenehm zu laufen. Durch die vielen Bäume dringen angenehme Sonnenstrahlen. Die Luft ist sooo angenehm zu atmen, mich umgibt ein Vogelkonzert, wie selten zuvor und hier und da säumen Kaninchen meinen Weg. Ist das schööön hier. Dann überquere ich eine nicht zu unterschätzende Hauptverkehrsstraße, um dann über einen holprigen Weg zum Töppersee zu gelangen.  Nur wenig Asphalt liegt auf diesem Weg, eine Wohltat für meine Füße und auch für den ganzen Körper und die Seele.

Es geht allerdings auch ein wenig auf und ab. Der Wasserturm liegt an der höchsten Stelle von Rheinhausen (37 m über NN) und der Töppersee liegt  tiefer.

 

Von der vielen Rennerei treppauf und -ab und all dem anderen Stress bin ich heute noch ein wenig müde. Aber das wird sich geben.

 

Meine beiden Freunde haben ihren ersten Freiflug gerade mit großer und vor allem lautstarker Begeisterung vollbracht. Allmählich kommen wir an in unserem neuen Zuhause.

 

Sobald ich bei all den vielen noch gefüllten Kartons auf meine Kamera stoße, werde ich mal ein paar Aufnahmen machen, um sie dann hier zu zeigen.

von Kornelia - veröffentlicht in: Laufend durch die Jahreszeiten - Community: Laufen
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Saturday, 7. may 2011 6 07 /05 /Mai /2011 08:14

Die erste Woche meines Umzugsurlaubs ist vorüber. Es war viel zu tun und es wird auch noch viel Arbeit nötig sein. Kein Tag verlief so, wie ich ihn mir am Morgen vorstellen konnte. Zahlreiche Handwerker mussten Einlass in die neue Wohnung bekommen, Elektriker, Sanitärfirma, Schreiner... An manchen Tagen wartete der erste Termin bereits um 8.00 Uhr auf mich.

 

Zudem habe ich sämtliche Tür- und Fensterrahmen mit  Scheuerschwämmchen (Abrazo) bearbeitet. Pro Zimmer gingen da locker drei Stunden Arbeit drauf. Immerhin ist der gröbste Gilb nun weg geputzt, die ersten Gardinen hängen bereits, die Lampen ebenfalls. Langsam wird es wohnlich dort. Keine Fahrt von der alten zur neuen Wohnung findet ohne Transport von Kleinteilen wie Bildern, Pflanzen, Geschirr etc. statt.

 

In der alten Wohnung habe ich bisher viel weniger Sachen packen können, als ich mir vorgestellt habe. Da wartet auch noch viel Arbeit auf mich. Am Donnerstag ist der große Umzugstag. Ein Umzugsunternehmen wird dann meine Möbel und Kartons in die neue Wohnung transportieren.

 

Leider habe ich noch immer nicht alle Schlüssel, es fehlen die für Kellerräume und Briefkasten. Meiner Vormieterin wurde von der Hausverwaltung eine Frist bis gestern gegeben. Ob sie da die Schlüssel abgegeben hat, weiß ich nicht. Es wird ansonsten am Montag eine Firma beauftragt, die für den Zugang der entsprechenden Örtlichkeiten sorgen wird. Dem Geruch nach zu urteilen, warten in den Kellerräumen wohl noch weitere "Überraschungen" auf mich.

 

Ich sorge mich, dass ich zeitlich alles bis Donnerstag vernünftig auf die Reihe bekomme. Mein Vater hilft mir zwar, so gut er kann, aber er ist mit Mitte 70 auch nicht mehr der Jüngste, was ich auch stark merke. Sehr schnell wird er hektisch und nervös. Er würde mir vermutlich viel mehr helfen wollen, als er selber kann.

 

Was ich bei all dem Stress aber bisher immer noch durchziehen konnte, waren meine täglichen Läufe. Da, wo die frühen Termine auf mich warteten, war ich bereits vor 6.00 Uhr auf meiner geliebten Laufrunde. Es war sehr früh und ich noch gar nicht richtig wach. Doch diese Runden am See waren besonders schön. Es waren Runden in Einsamkeit mit der Natur, mit all dem schönen kräftigen Grün, mit dem lauten Zwitscherkonzert der Vögel, dem Begrüßen und Beobachten der vielen Gänse mit ihren Küken. Die Beine liefen jeden Morgen erstaunlich gut. Auch der Kopf, der sich so manchen Stunde in der Nacht mit all den vielen Dingen beschäftigte, kam da ein wenig zur Ruhe. Die Läufe am frühen Morgen waren echter Balsam für meine Seele. Nur lange Läufe sind derzeit einfach nicht drin. Doch das ist nicht so wichtig. Diese Zeit wird auch wieder kommen.

 

Ich bin froh, wenn ich die kommende Woche halbwegs überstehe. Es ist zeit- und kräftemäßig schwieriger als ich dachte. Doch irgendwie wird es schon alles werden. Für die Besuche auf anderen Blog-Seiten habe ich nur sehr wenig Zeit. Ich bitte dafür schon jetzt um Verständnis.

von Kornelia - veröffentlicht in: Außergewöhnliches - Community: Laufen
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