Saturday, 12. may 2012 6 12 /05 /Mai /2012 09:24

Am Montag noch hatte ich diesen wunderbar schönen Lauf in den frühen Morgenstunden.

Es folgte ein Seminar "Gesundheitscoaching für Frauen Ü45" und am nächsten Tag noch ein Lauf, allerdings, mit nicht mehr ganz so lockeren Beinen.

In der Nacht darauf hat  mich leider ein Kreislaufkollaps danieder gerafft. Mit einen Magen-Darm-Infekt habe ich dann drei Tage Laufabstinenz eingelegt und war auch nicht arbeiten.

 

So schnell geht das. Der Schreck aufgrund des nächtlichen Erlebnisses steckt mir noch immer in allen Knochen. Heute läufst Du noch frisch und fröhlich Deines Weges und schon am nächsten Tag kann die Welt ganz anders aussehen. Doch war dieser Zustand bei mir nur vorübergehend. Mir geht es wieder bedeutend besser.

 

Heute morgen habe ich das erste Mal wieder meine Laufschuhe geschnürt. Es war nur ein kleines und auch etwas beschwerliches Ründchen. Ein wenig fehlt mir noch die Kraft. Aber dennoch war es schön, wieder einmal an einem schönen Morgen die Natur genießen zu können. Es ist immer wieder schön, dem Vogelkonzert zu lauschen, Kaninchen kreuz und quer hoppeln zu sehen, die Stille und Ruhe, die der See ausstrahlt zu genießen, das saftige Grün überall sprießen zu sehen und die Luft tief ein und auszuatmen. O.k. heute waren auch kleinere Gehpausen dabei. Das hat meinem Genuß jedoch in keinster Weise Abbruch geleistet.

 

Ob ich noch einmal eine Serie / einen Streak laufen werde, weiß ich derzeit noch nicht. Eigentlich will ich es lieber etwas lockerer angehen und auch mal den einen oder anderen Tag pausieren, wenn es sich anbietet. Mal sehen was draus wird.

von Kornelia - veröffentlicht in: Außergewöhnliches - Community: Laufen
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Monday, 7. may 2012 1 07 /05 /Mai /2012 06:50

Es ist Montag morgen 4:30 Uhr, Mein Wecker klingelt pünktlich wie immer an einem Montag morgen. Ich stehe auf, gehe ins Bad, bereite mir anschließend mein Frühstück und genieße es in aller Ruhe. Ein Montag morgen ist in der Regel nicht mein liebster Morgen. Eine lange oftmals öde Arbeitswoche wartet auf mich.

 

Ich ziehe mich an allerdings nicht mein Alltagssachen, nein, diesmal sind die Laufsachen an der Reihe. Heute ist Seminartag, der erst um 8.30 Uhr beginnen wird. Noch bevor es 6.00 Uhr ist, gehe ich dennoch aus dem Haus und beginne meinen heutigen Lauf.

 

Es ist noch gar nicht richtig hell da draußen. Die Luft ist mit 8 Grad recht kühl aber immerhin trocken.

Ich biege ein in den kleinen Wald. Was  mich hier erwartet ist einfach nur unglaublich schön. Durch das saftige Grün ertönt in bezaubernd einzigartigen Klang eines Vogelkonzert, wie es intensiver und schöner nicht sein kann. Zwischendurch hoppelt hier und da ein Kaninchen über meinen Weg, Kaninchen, die ich zur späteren Tageszeit in dieser Vielzahl hier nie zu Gesicht bekomme. Kein Mensch begegnet mir, noch nicht einmal mit Hund. Ich laufe durch dieses wunderbare Szenario und höre meine Schritte, die im gleichmäßigen Takt laufen. Das Vogelkonzert ist wirklich einzigartig und mit Worten nicht zu beschreiben. Es begleitet mich das ganze kleine Stück durch den Wald hindurch.Dann ist der Wald zu Ende, ich überquere eine Hauptstraße, die um diese Uhrzeit nur mäßig befahren wird. Noch ein Stück die holprige Straße entlang, den noch holprigeren Weg und dann wartet der ganz still daliegende See auf mich.

 

Unzählige Kaninchen hoppeln links und rechts des Weges auch vor und hinter mir. Es sind so viele, wie man sie bei normaler Tageszeit hier einfach nicht vermuten kann. Das Vogelkonzert ist hier nicht mehr so intensiv. Immer noch begegnet mir kein einziger Mensch. Ich laufe heute nicht weit. Ich laufe vorbei an dem Heim der Surfer. Auf der Wiese tummeln sich viele kleine und große Gänse. Entspannt sind sie im Gras  nur eine einzige Gänsemutter zischelt mich an, als ich in großem Bogen an ihr vorbei trabe. Liebe Gänsemutter, denke ich, ich will weder Dir noch Deinen Kindern irgendetwas tun und bin ja eigentlich auch schon wieder fort.

 

Es ist nur eine kleine Runde heute und schnell bin ich wieder auf dem holprigen Weg, der holprigen Straße, überquere die Hautpstraße und biege erneut ein in den Wald. Wieder ist hier dieses unglaublich schöne Vogelkonzert. Ich lausche, höre meine Schritte und denke, viel zu laut. Ich bremse ab und beschließe, den Rest des Wege in aller Stille nach Hause zu gehen. Ich genieße dieses Ambiente, welches ich in dieser Intensität so noch nicht erlebt habe. Ich genieße jeden Schritt in dieser bezaubernden Stille und bin fast traurig, als ich das Ende dieses Weges erreicht habe. Wie gerne wäre ich noch länger hier geblieben. Wie gerne würde ich hier den ganzen Tag verbringen. Doch ich will nicht undankbar sein, ob des Erlebten. Ich schließe es ein in meinem Herzen und hoffe, es trägt mich durch den kommenden Tag und vielleicht auch ein Stück weiter durch die Woche.

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Monday, 23. april 2012 1 23 /04 /Apr. /2012 19:29
Vor vielen Wochen und Monaten hatte ich mich für den Weinstraßen-Halbmarathon angemeldet. Seinerzeit sah es nach einem mittleren bis großen Streakrunner-Treffen dort aus, bei dem ich unbedingt dabei sein wollte. Mit Streakrunnern was unternehmen, macht immer viel Spaß.

Dann war Samstag, 21. April und ich machte ich auf den Weg in Richtung Pfalz nach Bockenheim an der Weinstraße. Dort hatte ich ein Zimmer in einer Pension gemietet. Auf der Fahrt dort hin regnete es viel und die Temperaturen schwankten zwischen 12 Grad und 7 Grad. Ich dachte mir, dass es genau Elklis Wetter. Nur leider war Elkli ja zwischenzeitlich zu Frank nach Hamburg gezogen und würde an diesen Lauf nicht teilnehmen. Auch andere Streakrunner hatten zwischenzeitlich abgesagt.

Als ich gegen 14.00 Uhr in Bockenheim eintraf, waren dort lausige 7 Grad und der Regen hörte auch gar nicht mehr auf. Zum Glück hatte ich Esthers Telefonnummer gespeichert und rief bei Ihr an. Bevor ich in diesem Nest versauere (das Zimmer hatte noch nicht einmal einen TV), machte ich mich lieber noch einmal mit meinem Auto auf den ca. 40 km langen Weg nach Mannheim. Schön war es, endlich mal wieder Esther und HD in die Arme zu schließen. Viel zu lange hatten wir uns nicht mehr gesehen. Auch Grobi zeigte seine Freude. Es gab leckeren Schokokuchen und später noch sehr viel leckere Pizza. Wir hatten viel zu erzählen und die Zeit verging wie im Fluge.
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Ich machte mich dennoch wieder frühzeitig auf den Weg nach Bockenfeld und es ging auch ziemlich zeitig ins Bett.
Meine Nacht war in der einsamen Fremde recht unruhig und ich war froh, als es endlich Zeit war, aufzustehen. Nach einem guten Frühstück begab ich mich dann zum Veranstaltungsort.

Im Starterfeld traf ich dann wieder Esther und HD und auch Leila und Ernst. Ist ja doch viel schöner, in so einem Feld zu stehen, wenn man nette vertraute Menschen um sich hat, als dort alleine zu stehen.
Dann fiel der Startschuss, glaube ich. Gehört habe ich ihn nicht, aber man konnte sehen, wie sich ganz vorne das Starterfeld in Bewegung setzte. Irgendwann lief dann auch ich endlich los.

Wie immer lief ich bewußt langsam an. Ich hatte doch Respekt vor diesen für mich ungewohnten Aufs und Abs. Doch zu Beginn fand ich sie recht harmlos. Es war an diesem Tag nicht ganz so verregnet, wie der Tag zuvor. Häufig zeigte sich die Sonne. Allerdings kam auf dem ersten Teil der Strecke manchmal ein wenig der Wind von vorne. An manchen etwas steileren Aufs machte ich es wie alle anderen Läufer und verfiel in einen Gehschritt. Darin bin ich nicht so gut. Meist werde ich von allen anderen Läufern (Gehern) überholt. Besser geht bzw. läuft es bei mir, wenn ich abwechselnd gehe und wieder laufe. Ich war dennoch vorsichtig, immer noch hatte ich Respekt vor diesen Aufs. Aber wo es Aufs gibt, gibt es früher oder später auch immer Abs. Und die waren toll. Da werde auch ich schnell und schneller und hach ist das schöööön, so schnell runterlaufen zu können.

Je länger ich lief, desto mehr Freude hatte ich daran. Ich hatte schon bei meinen letzten längeren Läufen Zuhause häufig das Gefühl, dass ich hinten raus immer besser laufen kann als zu Beginn. So erging es mir auch bei diesem Lauf. Auf dem Rückweg vom HM kam der Wind diesmal auch mehr von hinten, was mich weiter antrieb. Ich horchte immer wieder in mich hinein, vor allem, wenn ich müde Läufer, die schon gingen, überholte. Doch so sehr ich auch horchte, da war keinerlei Ermüdungserscheinung zu spüren. Meine Laune wurde besser, die Ehrfurcht vor diesen eher sanften Hügeln verging. Und wenn es doch mal etwas steiler wurde, ging ich halt wieder abwechselnd und lief danach weiter. Schön war das.

Auf den letzten beiden Kilometern lief es irgendwie am besten bei mir. Nach jedem KM piepst mein Garmin und auf den letzten beiden Kilometern zeigte er mir jeweils Zeiten von unter 7 Min. an. Ich war also alles andere als am Ende meiner Kräfte.

Bei 2:38,31 h. kam ich schließlich ins Ziel. Mit meiner Zeit war ich sehr zufrieden und mir ging es bestens. Ich holte mir meinen Kleiderbeutel und begab mich wieder ca. 1 km zurück in meine Pension.

Nach einer Dusche packte ich meine Sachen, bezahlte die Nacht und begab mich erneut zum Zentrum des Geschehens. Leila und Ernst habe ich dort leider nicht mehr gesehen. Es konnte aber nicht mehr lange dauern, bis Esther und HD einlaufen sollten.
So locker und leicht kamen sie dann schließlich dem Ziel entgegen gelaufen.

 

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Und danach gab es die verdiente Belohung:

 

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Nun noch ein kurzes Verschnaufen im Festzelt und ein wenig Erfahrensaustausch und dann war es auch schon wieder Zeit für die erneut 3-stündige Autofahrt nach Hause.

Zuhause angekommen war ich dann doch ziemlich ko. So lange einsame Autofahrten sind eben einfach nicht mein Ding. Trotzdem war es ein sehr schönes WE.

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Sunday, 1. april 2012 7 01 /04 /Apr. /2012 13:36

In den letzten Tagen war ich gedanklich mit ganz anderen Dingen beschäftigt als mit Laufen. An manchen Tagen fiel es mir ein bißchen schwer, mich überhaupt dazu aufzuraffen. Dennoch lief es überraschenderweise immer ganz gut.

 

Am Freitag war ich auf einem Udo-Konzert in Köln und fand es richtig, richtig gut. Es ist toll, direkt an der Bühne zu stehen und alles beinahe hautnah miterleben zu können. Da waren sooo viele tolle Momente dabei, einfach nur richtig gut.

 

Der gestrige Lauf fiel mir wieder schwer, wurde aber brav und auch besser als ich dachte absolviert.

 

Auch  heute morgen fehlte mir wieder die rechte Lust zum Laufen. Dennoch machte ich mich bereit für einen etwas längeren Lauf. Heute war mein Start dafür nicht ganz so früh, erst gegen 10.00 Uhr machte ich mich auf den Weg.

 

Es war recht frisch heute morgen bei Temperaturen so um die 4 Grad. In der Nacht hatte es sogar leicht gefroren. Da die Sonne sich aber schon früh blicken ließ, zog ich mich nicht so dick an. Auf den ersten Metern fror ich daher ein wenig. Doch das gab sich schnell.

 

Was aber dauerte, war meine Einstellung zu meinem heutigen Vorhaben. Solange ich am See entlang lief, lief auch die Unlust mit mir. Ich lief dennoch weiter, hoffte, dass die große Weite der Felder mir ein anderes Gefühl mitgeben würden. Die Sonne schien und die wärmenden Sonnenstrahlen taten gut. Ich bemühte mich, nicht zu schnell zu laufen. Es sollte ja ein längerer Lauf werden, bei dem ich nicht so früh müde werden wollte.

 

Als ich endlich oben in den Feldern ankam, schaltete mein Kopf ganz schnell um auf Träumen und in Erinnerung schwelgen. Normalerweise nehme ich während des Laufens meine Umwelt recht bewußt war, gucke, was sich so tut auf den Feldern, in der Natur usw. Doch heute ging dieser Teil so ziemlich komplett an mir vorbei. Ich kann im Nachhinein nicht sagen, wie die Felder aussehen, ob sie schon bestellt sind oder noch nicht. Ich lief dran vorbei und habe es nicht gesehen. Schon merkwürdig, oder?

 

Doch während des Laufens zu träumen ist auch unglaublich schön. Viele wunderbare Momente liefen wie ein Film ein paar Mal vor meinem geistigen Auge ab. Oft denke ich daran, wie es mir vor noch nicht all zu langer Zeit ging. Wo ich mich oft gefragt habe, wozu mein Dasein überhaupt gut ist und für mich nur sehr unbefriedigende Antworten fand.

Heute stelle ich mit ein wenig stolz fest, dass diese Frage viel weiter in den Hintergrund gerückt ist. Statt dessen macht das Leben so viel Spaß. Es ist viel Genuß dabei.

 

Mit diesen und noch anderen guten Gedanken im Kopf lief es immer besser. Wenn ich zwischendurch auf meine Uhr sah, erschrak ich fast jedesmal. Ich dachte, ich wäre viel zu schnell unterwegs und fürchtete die Folgen in Form von viel zu früher Ermüdung. Das Wetter war sehr angenehm zu laufen. Mittlerweile kamen auch ein paar Wölkchen auf. Sonnige und wolkige Abschnitte wechselten sich immer wieder ab. Meine Beine liefen mittlerweile gut und auch meine Einstellung war viel besser als noch zu Beginn.

 

Ich spürte die ganze Zeit keine Ermüdungserscheinungen, lief für meine Verhältnisse recht flott und hatte das Gefühl, noch endlos lange so weiterlaufen zu können.

 

Am Ende waren es 22,87 km in 2:45,48 Std. Es war mal wieder ein richtig schöner Lauf.

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Wednesday, 21. march 2012 3 21 /03 /März /2012 16:31

Es ist Mitte März. Die Sonne scheint, wie sie schöner nicht scheinen kann, der Himmel ist blau und die Temperaturen sind recht angenehm.

 

In der Innenstadt war heute viel los. Es ist Streiktag. Die Busse und Bahnen fahren heute nicht. Zudem war in der Duisburger Innenstadt eine Großkundgebung der Gewerkschaft angekündigt. Der Verkehr auf den Straßen war immens und stand an manchen Stellen mehr, als dass er sich fort bewegte.

 

Später in der Mittagspause war in der Innenstadt ebenfalls viel Betrieb. Sehr viele Leute waren unterwegs. Alle sind sie offensichtlich froh, über diese schönen Frühlingstage.

 

Als ich wieder ins Büro zurück wollte, war im Bürogebäude unten am Aufzug ebenfalls viel Betrieb. Außerdem hingen mittlerweile Schilder an den Türen. In der Nähe des Hauptbahnhofes war eine Säurebombe gefunden worden, die nun schnellstens entschärft werden sollte. Bis 13.00 Uhr sollte das komplette Hochhause evakuiert werden. Als ich es wahr nahm war ca. 12.45Uhr. Hui, nun aber schnell ab nach oben und die Tasche mit den Schlüsseln holen. Es war aber wie gesagt, viel Betrieb da unten. Es dauerte eine Weile, bis endlich der Aufzug kam. Es stiegen viele Menschen aus und es wollten noch mehr nur schnell nach oben, ihre Sachen holen. Der Weg bis zur 16. Etage kann so recht lang werden.

 

Endlich oben angekommen konnte ich wirklich nur noch meine Tasche greifen, den PC runter fahren, die Türe abschließen und mit der letzten Aufzugsfahrt wieder nach unten fahren. Puh, gerade noch mal geschafft. Ich wühlte mich auf den übervollen Straßen nach Hause. So kam ich unverhofft zu einem etwas früheren Feierabend.

Schnell schlüpfte ich in meine Laufsachen und begann meinen heutigen Lauf.

 

Es ist sooo angenehm, endlich wieder in kurzen Sachen bei 16 Grad und Sonnenschein laufen zu dürfen. Herrlich, einfach nur herrlich. Doch außer mir empfanden das auch noch sehr viele andere Menschen so. Es ist nun wieder sehr viel los am See. Viele Spaziergänger, Walker, Läufer und auch einige Schönwetter-Radler waren gemeinsam unterwegs. An manchen Stellen glich mein heutiger Weg einem Slalomparcour. Mit den vielen Menschen kehrt allerdings leider auch wieder das leidige Müll-Problem zurück. Mancher kommt mit einer Pizza im Pappkarton dort hin, verspeist die Pizza und schmeißt den Karton achtlich einfach irgendwo hin. Viel Unrat ist fast überall zu sehen. Achtlos schmeißen die Menschen alles weg, was sie in ihren Händen halten und offensichtlich nicht mehr gebrauchen können: gebrauchte Tempos, Essensverpackungen, Glasflaschen usw.

Gleichzeitig sind viele Gänse und Enten paarweise in den Wiesen am Uferrand zu sehen. Zumindest ist ihnen nicht anzusehen, dass der rege Verkehr dort ihnen irgendetwas ausmacht.

 

Ich laufe meinen Weg, grüße Läufer, die mir entgegenkommen oder mich überholen, laufe um viele Menschen herum, achte auf entgegen kommende Radfahrer, weiche gelegentlich Autos aus. Die Natur ist schon wieder ein ganzes Stück weiter. Überall sprießt zartes Grün. Ich laufe leicht und locker und gemütlich daher. Ein  Junge, der mit seinen Kumpels unterwegs ist, ruft mir entgegen: "Wenn sie noch schneller laufen, werden sie geblitzt" Haha.., Blödmann, denke ich.

 

Ich mage dieses Wetter und ich laufe dabei auch gerne. Doch die Zeit der einsamen Läufe ist es freilich nicht.

Heute ist eben irgendwie überall viel los.

 

von Kornelia - veröffentlicht in: Laufend durch die Jahreszeiten - Community: Laufen
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